Stage Entertainment

4 Dinge …

die ich bei meinem zweiten Besuch beim Glöckner gelernt hab

Ich darf mich zwar seit über einem Jahr großspurig Master of Arts nennen und manche würden an dieser Stelle denken, sie müssten nichts mehr lernen – allerdings glaube ich tatsächlich an lebenslanges Lernen (dass ich in meinem Vorhaben, in meinen vier Wochen Spielzeitferien Französisch zu lernen, grandios gescheitert bin, ist Stoff für einen anderen Tag…..) und ich glaube tatsächlich noch mehr daran, dass (wiederholte) Theaterbesuche einem wirklich Sachen beibringen können, wenn man nur wach genug zuschaut.

Nun also….Vorhang auf für 4 Dinge, die ich bei meinem zweiten Besuch beim Glöckner von Notre-Dame gelernt hab:

Ich liebe erzählerische Klammern
Das ist ein bisschen gelogen, das habe ich nicht gerade erst gelernt. Ich liebe erzählerische Klammern ungefähr seit der 5. Klasse, nachdem man mir überzeugende Argumente bot, dass “und sie wachte auf und alles war nur ein Traum” KEIN Moment guten Erzählens ist – generally speaking. Erzählerische Klammern können genau diese Funktion aber übernehmen, oder viel mehr: mit eben so einer haben wir’s beim Glöckner zu tun.Aus irgendeinem Grund habe ich erst jetzt wirklich realisiert, dass die ersten solistisch gesungenen Phrasen von Chlopin kommen – und er auch ganz zum Schluss auch gewissermaßen als Spielleiter (man könnte auch sagen Conferencier, Lisanne!) ganz selbstbewusst das Wort wieder ergreift, Quasimodo seine Quasimodo-Requisiten abnimmt und so das Spiel ‘Glöckner von Notre-Dame’, was in dem Moment angefangen hat, in dem sie ihm den Buckel anlegen, beendet. Solche Konstruktionen machen mich doch immer wieder sehr, sehr froh, auch weil ich ein erzählerische Distanz (“Du, sag mal, ist das jetzt deine Brechtsche Distanz?” – das hab leider nicht ich gesagt…ich find’s trotzdem lustig) ganz toll finde – und da bin ich in diesem Inszenierung nunmal sehr richtig.

und Theatermomente
Das ist jetzt auch nicht das große Geheimnis, das hier entdeckt wird – es ist ja auch schon in meinem ersten Artikel zu dieser Produktion deutlich geworden. Aber ich konnte bei meinem zweiten Besuch genauer lokalisieren, wo das, was ich Theatermoment nenne, anfängt – und das ist tatsächlich viel früher der Fall als ich bis jetzt gedacht habe. Diese Inszenierung braucht nicht einmal diese sprossenwand-artigen Holzrequisiten, die Turmgeländer, Pufftür oder Gefängniszelle sein können. Der ‘einfachste’, wenn man so will ‘spießgste’ – und vielleicht gerade deshalb so befriedigende – Theatermoment wird gewissermaßen PERMANENT erzeugt, nämlich indem die Erzählerstimmen wechseln, sich ablösen (auch in der Bewegung im Raum, übrigens) und die Geschichte so vor uns, dem Publikum, ausbreiten und es uns so möglich machen in die Handlung rein- und dann wieder rauszuzoomen (und ganz nebenbei wäre die Erzählstruktur ein Paradebeispiel für Gerard Genette mit seinen verschieden Zeitformen des Erzählens….).

Diese Produktion ist ein Ensemble-Stück par excellence
Ich weiß, letzte Woche habe ich vor allem von zwei Herren geschrieben, die mich wahnsinnig beeindruckt haben – und das hat sich beim zweiten Besuch nicht geändert…eher im Gegenteil. Allerdings fällt bei genauerem Hinsehen relativ schnell auf, dass diese Menschen nur so scheinen können (“All you really have to do is shine” as Mrs. Wilkinsons aus Billy Elliot sings…), weil sie über diesem eng gewebten Netz aus Ensembleaktion schweben. Das ist natürlich besonders augenscheinlich in Momenten, in denen Kollegen einander tatsächlich Hilfestellung geben oder als Sicherheit da sind (Sprünge, Hebungen, ‘Stunts’ etc), allerdings sind sie auch vor allem durch die Auflösung der Wasserspeier in das Ensemble immer auch quasi-solistisch präsent, wenn es eigentlich ganz kleine, intime Szenen sind.
Also: Brava, Ensemble, brava! (as Seth Rudetzky would put it)

auch in solchen GIGANTISCHEN Produktionen gibt es bessere….und schlechtere Vorstellungen
Ich hab ja damals (2010….uaaaaah) noch angefangen unter Erika Fischer-Lichte zu studieren und ich glaube, wir können alle von damals noch herunterbeten, dass ja jede Aufführung tatsächlich einzigartig ist durch die autopoietische Feedbackschleife, durch die Energien, die sich gewissermaßen zwischen Bühnen. und Zuschauerraum (so denn eine klare Trennung tatsächlich möglich ist) und natürlich auch durch die jeweils eigene Disposition während der Aufführung. Gerade bei so großen Produktionen, in denen es unter Umständen manchmal auch einfach darum gehen kann, alle Markierungen zu treffen, alle Schritte zu erinnern und zur richtigen Zeit das richtige Requisit dabei zu haben, neigt man immer wieder dazu eben das zu vergessen – ich auch, obwohl die Kategorien “gute Vorstellung” und “schlechte Vorstellung” tatsächlich in meinem täglichen Leben im Repertoirebetrieb vorkommen. Wahrscheinlich macht eben diese Leugnung von Tagesform, Energiedifferenzen und autopoietischer Feedbackschleife (ich geb’s zu, ich wollt’s einfach nochmal schreiben…) die Einteilung zwischen ‘tatsächlichem Theater’ (dem ernsten Theater, das, was WIRKLICH relevant ist…Ironie…) und “Kunst als Objekt kapitalistischer Spekulationen, als Ware”,* als die wir Musical-Großproduktionen wahrzunehmen scheinen, so einfach. Aber so ist das nicht. Ich weiß nicht genau warum, was da passiert ist – es lag schließlich weniger als eine Woche zwischen meinen beiden Besuchen – die zweite Vorstellung erschien mir eindeutig konzentrierter, wacher und deshalb auch präsenter, mit mehr Sendungsbewusstsein und NOCH mehr erzählerischem Potenzial. Und dass ich mit diesem Eindruck nicht allein bin, beweist mir in solchen Momenten immer meine Mutter, die mit mir zwar über die Jahre schon durch eine harte Schule der ewigen Theaterbegleiterin einer Tochter in verschiedenen Stadien der Professionalisierung gegangen ist, sich aber eine gewisse Unbedarftheit bewahrt hat – sie drehte sich in der Pause zu mir um und sagte: “Heute ist es irgendwie [noch] besser als letzte Woche.”

Bin ich allein mit meiner Vorliebe dafür, Produktionen / Inszenierungen durchaus mehrfach anzusehen? Beim Glöckner hat sich mein Eindruck jetzt nicht grundlegend geändert – obwohl das auch manchmal beim mehrmaligen Zusehen der Fall sein kann.

Ist euch das auch schon einmal passiert?

*dieses Zitat ist leider nicht von mir, sondern wird sinngemäß so von Thomas Siedhoff im Vorwort zu seinem “Handbuch des Musicals. Die wichtigsten Titel von A bis Z” (Mainz, 2007) erläutert.

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Draußen!

über Disney’s Der Glöckner von Notre Dame in Berlin

Mit diesem Stück habe ich mich glaub ich so um 2005 zum ersten Mal geärgert. Nämlich darüber, dass ich es in seiner Uraufführungsspielzeit im Theater am Potsdamer Platz nicht gesehen habe. 1999 war ich 8 und 2002 11 Jahre alt und somit war Der Glöckner von Notre-Dame irgendwie das erste Stück, dass ich rückblickend RICHTIG KNAPP verpasst hab.

Komischerweise resultierte das nicht in einer totalen (Pubertäts-)Obsession, die kam erst leicht abgemildert, als 2014/15 in den USA das Quasi-Revival gefeiert wurde, nur um dann NICHT an den Broadway transferiert zu werden.

Letzten Sommer wurde dann die aktuelle Produktion für Deutschland angekündigt – in meiner Heimatstadt! – und ich zog nach Wiesbaden. Egal, denn nun hab ich’s endlich nachgeholt.

Viele Leute haben nach dieser Premiere inzwischen viel geschrieben über dieses Stück, und deshalb mag ich gar nicht so alles durchhecheln, sondern ‘nur’ über die Dinge sprechen, die besonders beeindruckend waren und die mich nun einmal mehr zuversichtlich in die Zukunft dieses Genres gucken lassen.

Letztes Jahr beendete ich meine Masterarbeit sinngemäß mit der Frage, was passieren würde, wenn wir Musical-Inzenierung egal welcher coleur und egal welchen Bugets politisches Potenzial zutrauen würden – und mit der Aufforderung, das auch zu tun (ob meine Betreuerinnen, die einzigen Leserinnen bisher, das jetzt tun, ist anzuzweifeln…). Und als ich nun am Samstag im Publikum saß und das Treiben auf der Bühne beobachtete, dachte ich mir: YES! Lasst uns das mal wirklich tun!

Denn gerade bei diesen Mega-Produktionen in den “Kommerztempeln” (so ein wörtliches Zitat einer meiner Dozentinnen aus dem Masterstudium…) ist es leicht, auf Bespaßung zu setzen, auf die totale Illusion und auf Knalleffekte, Trickkostüme, Bühnenverwandlung an Bühnenverwandlung. Und das wird ja auch häufig, gut und gern getan.

Scott Schwartz, der Regisseur, hat sich hier allerdings auf das genaue Gegenteil gestürzt: wir bekommen hier quasi den Vorgang des Erzählens selbst zu Gesicht, wir lernen, wie Geschichte(n) geschrieben wird, und so lernen wir auch, das Inkonsistente, das Konstruierte und das Uneindeutige der Figuren zu sehen. Indem reihum Ensemblemitglieder in (Teil-)Sätzen erzählende Passagen sprechen, indem sie zwischen Quasimodos ‘Freunden’ aus Stein und der Bevölkerung Paris’ wechseln, die jeweils nur eine Mönchskutte voneinander entfernt sind, knüpft das Stück hier an eine frühe Tradition der mündlichen Überlieferung an: vielstimmige Erzähler machen mit Worten Geschichten größer, kleiner, detailreicher oder abstrakter – und konstruieren so die Geschichte(n) und ihre Figuren immer ein bisschen neu.

Überhaupt steht Konstruktion im Mittelpunkt dieser Inszenierung. Das Prozesshafte der Erschaffung von Figuren, Charakteren und Persönlichkeiten wird uns hier immer und immer wieder vor Augen geführt – und wirft uns so auch zwangsläufig die eigenen Konstruiertheit und Performanz der eigenen Identität (ja, ja, Lisanne, du kleiner Butler-Nerd, ist gut!) zurück. Nicht zuletzt steht hier auch immer wieder Behinderung und Behindertsein als etwas, das ausschließlich oder zumindest zu einem großen Teil im Verhältnis bzw. in Abgrenzung zu einer Mehrheitsgesellschaft existiert, im Mittelpunkt. Sei es, dass Quasimodo als normaler Menschen auftritt und auf offener Bühne erst zum Buckligen, Deformierten gemacht wird, oder am Schluss alle ‘irgendwie Quasimodo’ werden, dass es einen deutlichen Unterschied gibt, ob Quasimodo mit sich selbst oder mit anderen spricht: Behinderung und Deformation sind hier Eigenschaften, die wie alle anderen Abgrenzungs-Eigenschaften (‘Zigeuner’-Sein, Soldat-Sein, Kirchenmann-Sein),  vor allem durch Zuschreibungen und Wiederholung aus allen Richtungen existieren. Durch diese stetige Neu- und Wiedererzählung der Charaktere, von Gut und Böse bleibt die Produktion auf einer Meta-Ebene ständig in der Schwebe – auch wenn natürlich (auch für mich) eindeutig klar ist, bei wem die Sympathien liegen.

Der ‘neue Glöckner’ hat mich ganz persönlich vor allem auf einer intellektuellen Ebene abgeholt und befriedigt hat, der Produktion ist anzusehen, dass sie durchdacht ist, dass die den Figuren und dem theatralen Erzählen an sich traut und damit schließlich auch, dass sie dem Publikum zutraut, einer erzählten Handlung im Erzählen zu folgen, aus der sich dann schon fast episodenhaft die einzelnen Szenen herausschälen.

Weil ich nun aber trotzdem nicht drum herum komme(n will), auch etwas über die Menschen auf der Bühne zu schreiben, hier in aller Kürze: Es können vor allem die Herren überzeugen, allen voran Felix Martin als Frollo und David Jakobs als Quasimodo. Beide habe ich schon häufiger und in diversen Rollen auf diversen Bühnen gesehen (David Jakobs u.a. als ich sechs Wochen lang die Gärtnerplatz-Produktion von Hair als Dramaturgie-Hospitantin beobachtete), hier beide haben es auch hier wieder geschafft, mich zu überraschen, zu beeindrucken und zu berühren – wenn man so will an unterschiedlichen Enden der Sympathie-Skala.

Wobei – im Grunde steht auch diese Zuordnung mit dieser Produktion irgendwie in der Schwebe. Und das ist doch ziemlich angenehm.

Working With Talent // Bundeswettbewerb Gesang

Remember the hiatus this blog was on? During this time I was working at the finals of Bundeswettbewerb Gesang (German National Competition of Singing) and later that week I watched the winners rehearse for their big concert, organizing stuff around that. That way I’ve had the wonderful opportunity to work with and to watch so many talented people in musical theatre.

During the semi-finals and finals my job basically was to sit next to the stage, welcoming the participants, making sure they got their rehearsing time with their accompanists and pushing them onto the stage in time – in addition to remember their names and trying to make them feel as comfortable as it gets with a competition. And we also took care of the jury, in a way assisting them and … yes! making coffee. The first three days when the semi finals were held was tough – long hours of people running past us and yelling and shouting and singing and being excited, too many people and too many hours and seeing nothing exept for the off white coloured wall across from us.

But nevertheless it mostly was quite a joy to see young performers. Most of the times I’m sceptical about the performers in German musical theatre, but seeing them rehearse and talk about their songs made me rather optimistic that there will be smart, well educated performers in the future. (which, just as with actors, is a good thing in my opinion.)

During semi-finals everyone had to present a 10 minute programme chosen by the jury which they only learned about an hours prior to their performances. Everyone had to submit a 30 (junior section) to 45 (main section) minute repertoire and from that the songs were chosen. After getting into the finals they were given their songs usually a day or two prior to their performances, now about 15 minutes long.

I’m not allowed to write about what happened after the doors of the jury’s room were closed but I can say that I enjoyed watching them and listening to them discuss songs and performances. Katharine Mehrling who was the president of the jury is a singer and an actress I’ve seen on stage serveral times and I always loved her voice. While I was happy to see some ‘new faces’ as well, very nice people.

But let’s return to my favourite part. Last year when I first worked at Bundeswettbewerb Gesang I totally loved hanging out with the accompanists, they of course know a lot about music in a music-music kind of way. I know a lot about theatre and I can listen to music, but my analyses of music always sound like “that feels like…./that seems to be…./Do you know that crazy sh*t happening over there?” I especially found a great way with the two accompanists payed by the competition organizers for those of the participants who didn’t bring their own. One of them appearantly is an audition pianist for Stage Entertainment and the other one is just a pure joy to fool around with and to have fun with. I had very nice talks with them in between their duties about musical theatre and music and pianos and singing.

Right after the finals the jury met to discuss the prices and the winners and about two hours later they were announced – and again it was a joy to see the winners being happy about their achievements. As usual those who didn’t win a price were offered to come and get some oral feedback from some jury-members and during the open call in October and the semi-finals I organized that feedback session – but I have to say I was rather happy to not be forced to do that again, I had a feeling that they were much more devastated than those who dropped out after the semi-finals. Instead of that I had the much more pleasant task to take pictures of the winners for press announcements. Well….I don’t have to say that taking pictures of handsome people is much easier than many things you could imagine. After that I quickly edited them and send them to Bundeswettbewerb’s press agent – and than the craziness began. By that time most of us had worked 5 days, never less than 10 hours – and we went to clear out the temporary office we had built and started to copy sheet music for the musical director of the final concert three days later. My colleague and I were in that crazy state of mind when everything – I repeat EVERYTHING – suddenly gets funny. And we were not funny to work with anymore. 🙂 Gladly we only had to glue sheet music together in a very special way (“I show you the way Adam wants it to be.”). In that mood we headed home to get some rest before the rehearsals for the concert began.

In my gap year between school and the beginning of my university studies I mostly worked in theatrical productions and even during my first year at university I did that and when my worked turned more towards the theoretical side I started to miss attending and watching rehearsals, to be in touch with these artistic decisions and everything. That weekend gave all that jazz back to me! I didn’t have that much to do, my job was mostly sit there and watch and be present in case something was needed to be done, I was reading sheet music and watched the musicians create band arrangements for the songs presented during the concert, I watched the concert being ‘directed’ (from my opinion it wasn’t much of a direction, but more of a kind of ‘stage managing’ the performance, but if they want to call it directing….they should) and the ensemble numbers being chereographed which was an entirely new thing for me to see although I danced a lot in my life I’ver never whitnessed a professional choreographer working. Over that weekend everyone got used to each other and it was great to see most of the winners getting along so well and more and more coming to us to ask stuff. My assistant-director-mother-of-the-production-mode got switched on during that weekend. But the best part of the rehearsals was getting to listen to that beautiful music over and over and over again.

Concert days are always special just as opening nights are. I clearly remember last year’s concert day at my beloved Komische Oper Berlin, an exhausting day, but worth all that stress and trouble. And this year’s went just like that. The only day the Friedrichstadtpalast could spare for us to use the stage to rehearse on. So I basically spend most of the Concert Day in the dark auditorium watching tech/blocking rehearsals (tired and being barked at by the director for no obvious reason…). From time to time I’d be called up to the office to work some administrational things like putting away tickets in alphabetical order or copying some more sheet music, organizing stuff and people. The two lovely ladies mainly organizing the Bundeswettbewerb made me be some kind of hostess for one of the receptions being held, so I got dressed up in time (changed my style from homeless to lady! 😉 ), went down to be at the rehearsal once more and suddenly was made walk and run a lot more than I did all day before – needless to say I was in heels by that time? So I did some last things that needed to be done while my phone’s battery died and I got my mother to bring the charging cable (smart as I am I brought the charger but not the cable…) when I’d arrive for the concert to watch. So I went backstage and to the front house and back and forth again, checking on our winners and the musicians and the audience – I kind of became a professional in running in my most inappropriate heels for running. Like five minutes before the concert was to start the lady who was filming the performance fainted back stage and everyone was in a mixture of shock and panic to get her up again – nothing not-drama about Bundeswettbewerb!

I think it might be good to stop here and publish my view on the concert and the after party in a few days…..right? This post is too long already and no one is gonna read it in one take anyways. So, bye and read you soon.

What are you most excited about theatre? About music? I’d be super happy to read some of your best stories with musicians and music and musical theatre in the comments or on my facebook-page!

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And here’re some pictures I snapped during the time….