Broadway

#MusicMonday … Good for you

Ich bin momentan nicht besonders off-anything. Oder gar off-off. Momentan müssen die großen Produktionen musikalisch ran, um mich ‘über Wasser zu halten’. Also heute nun Dear Evan Hansen.

Wenn ich mich mit like-minded Musicalmenschen unterhalte, kann ich mich häufig dann nicht entscheiden, was ich UNBEDINGT MAL WIEDER HÖREN MUSS.

So war das auch am Samstag, als ich bei einer Einweihungsfeier auf Menschen traf und ein Kommentar zum nächsten führte und plötzlich gab’s ein Gespräch über “Waving through a window”. Ich sagte “Aber dieses andere Lied ist eigentlich noch viel krasser!” und mir fiel aber ums Verrecken der Titel nicht ein. Auf dem Nachhauseweg dann natürlich schon – und deshalb MUSS “Good for you” mit der grandiosen Performance von Rachel Bay Jones heute einfach meine Montagsmusik sein.

Was hört ihr zum Wochenanfang?

 

Links zum Wochenende

The Musical Edit

Lesen – Hören – Ansehen

Ich wünschte, ich könnte schreiben “So langsam nimmt die Theaterwelt in Deutschland wieder Fahrt auf”, aber ehrlich gesagt sind die allermeisten Theater noch in den Ferien, sogar ‘meine beiden’ (die, zu denen das Ensemble gehört, für das ich arbeite) urlauben offiziell noch, nur wir haben schon die erste Woche der neuen Spielzeit hinter uns gebracht.

Wie dem auch sei…in dieser Woche habe ich tatsächlich einmal ein ganz normales Wochenende wie Menschen mit ‘normalen’ Jobs – nämlich Samstag und Sonntag frei. Und was läge da näher als einmal ein paar Dinge zusammenzuschreiben, die ich – theatral und untheatral – in den nächsten zwei Tagen on the internet so vor habe?

Zuerst muss ich glaub ich mal meine feminist vibes aufladen. Ich bin ein großer Fan der Arbeit von Victoria und Danielle (und ihren Kolleginnen) auf www.theintervalny.com, dem wie sie es selbst nennen “Smart girl’s guide to theatricality”. Dort findet man immer irgendein Interview mit mindestens einer spannenden Bühnenpersönlichkeit, die einen gerade extrem interessiert – zudem stellen sie häufig mit einer ganz besonderen Zielgenauigkeit Fragen nach Geschlechtergleichheit (gender parity) im Theater, den so genannten Glass Curtains und Vorbildern. Auf meiner Leseliste steht derzeit zum Beispiel das mit Jenn Collela ganz oben, die mich immer noch regelmäßig mit “Me and the Sky” auf der Broadway-Aufnahme von Come From Away zum Weinen bringt.

Neulich fragte mich zudem ein Freund, ob ich 36 Questions kennen würde, das Podcast-Musical. Ich kannte es nicht, ich habe es aber gleich einmal abonniert und nun warten die Episoden auf meinem Telefon geduldig darauf, angehört zu werden. Da das Wetter auch hier in Wiesbaden (das man angeblich auch das “Nizza des Nordens” nennt, Kurstadt, heiße Quellen und so…) eher herbstlich und verregnet ist, gibt es doch kaum eine bessere Vorstellung als Podcasts anhören und stricken oder putzen. Aber eigentlich eher stricken. 🙂

Letzten Sonntag habe ich durch Zufall einen (ein? eine?) Bootleg von Natasha, Pierre & the Great Comet on 1812 auf Youtube gefunden. Ich habe NATÜRLICH draufgeklickt, mir dann aber gedacht, dass ich – sollte ich in den Genuss dieser Show live kommen – die Magie dann eben tatsächlich dort zum ersten Mal erleben will, um mich dort eben in diesem Moment ent- und verführen zu lassen. Allerdings wurde ja im Laufe der Woche die Schließung der Show im September angekündigt und da meine nächste New York Reise (hoffenlich) “erst” im März 2018 statt finden wird, werde ich es verpassen müssen, leider. Also stellt sich mir jetzt nur noch die Frage: erst den/die/das Bootleg angucken und dnan hartcore Krieg und Frieden lesen oder andersrum?

Was habt ihr vor am Wochenende? Musikhören? Lesen? Vielleicht geht ihr ins Theater und gucke eine der vielen Open-Air-Vorstellungen an, die gerade noch überall laufen?

 

 

#MusicMonday … Letters

Eine neue Woche, ein neuer #MusicMonday!

Meine derzeitig Begeisterung für “Natasha, Pierre & the Great Comet of 1812” ist spätestens nach meinem Artikel vor anderthalb Wochen kein Geheimnis mehr. Die Casting-Stunts und das damit verbundene Drama machen mich ein bisschen besorgt, dass – sollte ich tatsächlich im März mal wieder nach New York kommen – ich das Stück schon nicht mehr zu sehen bekommen werde. (und wer dieses ganze Drama verpasst hat, der mein lieber Niklas hat dazu bei Kulturpoebel einen Kommentar geschrieben)

Wie dem auch sei, lustigerweise habe ich meinen erste Zugang zu diesem Stück nicht durch das humoristische Opening (ich erzählte davon…), sondern durch einen weniger lustigen, dafür dramatischen Song gefunden, der während der Zugfahrt von Wiesbaden nach Berlin zu Beginn meines Urlaubs in ENDLOSSCHLEIFE lief, die Rede ist von “Letters”.

Abgesehen davon, dass ich Briefe privat auch ganz toll finde (auch wenn man sich manchmal vor dem Lesen drückt…), leistet dieser Song einmal mehr ganze Arbeit, die vielen verschiedenen Figuren miteinander zu verknüpfen, jeder ihren Raum zu geben und die richtigen dramatischen Spitzen zu setzen.

Was mich am meisten berührt: “Dear Andrey….what more can I write after all that has happened?” (vor allem die Pause, die für das, was das Metrum wie auch alles Vorangegangene erwarten lassen, unendlich lang ist, dass es schon fast plakativ ist)

Das größte Ohrwurm-Potenzial dieses Songs: “Natalie, Natalie, Natalie, I must love you or die” (ich geb’s zu, ich bin Freundin von latent fatalistischen Lyrics)

Ich wünsche euch allen ein gutes Hören und gut gespitzte Ohren in der neuen Woche!

#FavouriteFriday – Musikimport

Natasha, Pierre & the Great Comet of 1812

Wenn ich meinen Soundtrack des Sommers beschreiben müsste, würde ich sagen: Natasha, Pierre & the Great Comet, Hunchback of Notre-Dame und Georgia Stitt gewürzt mit einer großen Prise Dear Evan Hansen und “One Day” aus Groundhog Day.

Ich habe mich während der Off-Broadway-Spielzeit nicht besonders für Natasha, Pierre & the Great Comet of 1812 interessiert – zum großen Teil, weil ich einfach nicht wusste, was sich hinter diesem Titel verbrigt. (Schuldig im Sinne der Anklage!) Und dann hat’s mich auf meiner Fahrt aus Wiesbaden nach Berlin einfach eingeholt.

Wenn ich ganz ehrlich bin, gewinnt der Score schon in dem Moment, in dem man mir als erste gesungene Worte des Stücks “There’s a war going on out there somewhere – and Andrej isn’t here” präsentiert. Like: Ok, I don’t know anything about Andrej, but apparently he isn’t here” – das ist schon wieder ganz mein Humor. Was sich im Anschluss an diese Zeile entfaltet, ist quasi eine Tolstoi-Extravaganza: Es wird Krieg und Frieden, das Monster-Werk der russischen Literatur, verhandelt (“It’s a complicated Russian novel, everyone has got nine different names” – auch hier wieder: mein Humor). Es wird viel gelitten, euphorisch geliebt und dramatisch intrigiert.

Neulich habe ich in diesem Artikel in der New York Times gelesen, dass The Great Comet eindeutig auf der Bühne besser sei als auf CD, und das glaube ich tatsächlich auch – zumal ich vergangenen Sommer Rachel Chavkin’s Inszenierung Hadestown am New York Theatre Workshop habe sehen können und ihre Arbeiten anscheinend gern die traditionelle Trennung von Bühnen- und Zuschauerraum auflösen. Wenn ich mir jetzt quasi versuche, Hadestown in den Dimensionen des Imperial Theatre mit weniger antik-griechischem, dafür mehr 19. Jahrhundert-russischem Drama vorzustellen – HALLELUJA, YES PLEASE!

Dennoch finde ich die CD auch ohne Bühnenspektakel ganz ganz großartig, man kann sie tatsächlich auch gut beim Sport hören (und wenn wir Showtunes-Kinder ehrlich sind, ist das das einzige, was zählt…kleiner Scherz) und “Dust and Ashes”, in dem Pierre seine Suche nach dem Sinn des Lebens artikuliert, hat schon einmal dafür gesorgt, dass ich vor dem Konservenregal im Edeka anfangen musste zu weinen (das ist KEIN Scherz).

der beste Einstieg: man mag es kaum glauben, aber es ist tatsächlich der Prolog.
Was man unbedingt hören muss, wenn man keine zwei Stunden Zeit es, es einmal komplett zu hören: Natasha & Bolkonskys, Dust and Ashes, The Ball, Letters, Preparations, Pierre & Natasha
die Nebenwirkungen: man will irgendwie dann plötzlich “Krieg und Frieden” lesen – ich ‘musste’ zumindest in meinem Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte die neue deutsche Übersetzung kaufen. Nur leider schlafe ich immer ein.

Music Monday … The Negative

Over the last week or so the Waitress recording and I really hit it off. Thanks to my lovely friend A. I own the Sara Bareilles concept-kinda album in addition to the Broadway album and I love them both.

One song I particularly like isn’t featured on the Sara Bareilles album, but it is still important as well as funny and interesting music-wise.

Not only has is the main lyric really funny (“Focus on the negative…!”), but it features one of my favourites lines from the show:

Jenna: Funny how one night can ruin my whole life!
Girls: Don’t go there yet, we don’t know what the test says….

(it happens around the 1:30min mark)

Please, take a listen and tell me how funny these lyrics are with what the music tells us at the same time. I burst into laughter EVERY. SINGLE. TIME.

Have a great week and I hope your August is off to a good start.

Music Monday … Blackout

On Saturday I realized I hadn’t listened to Lin-Manuel Miranda’s first big Broadway hit In the Heights in quite a while. I don’t know exactly why, but In the Heights really is a summer-listen to me and although temperatures dropped over the last couple of days (don’t even get me started on how cold I was when I rode my bike home at 3:30 in the morning on Sunday) I decided it’s that time of the year already.

There’s a lot of fabulous songs in that show, that make me cry on a regular basis, but one of my all-time favourites definitely is the Act I finale “Blackout”. And I really have nothing else to say about that.

Just listen and feel a little bit summery already!

 

Music Monday … She Used to Be Mine

When I recently (like on Saturday) went back in my Youtube history I re-stumbled across Jessie Mueller singing Sara Bareilles’ “She used to be mine” from the musical Waitress. And while I was listening to it and watching Ms. Mueller – whom I love in Beautiful two years ago as you could read here – sing I remembered the day I showed it to my Mom for the first time. Somehow and I really can’t say why the both of us ended up crying on the couch and my Mom said: “Oh…maybe we should go to NYC again this summer and see shows!”

And although it took us another month until we put that into action and now we’re going. In July.

HAPPY MONDAY, FOLKS.

 

Music Monday … Song of Purple Summer

I can’t say I’m not excited about the revival of Spring Awakening that just opened on Broadway yesterday, especially since it’s a bi-lingual production in English and ASL and the way ASL is sung (or appears to be…since I won’t have the chance to catch it live…) has a very dance-y, choreographic level to it. It’s amazing and interesting and SO catches me as a theatre scholar primarily focussing on body and the ways bodies can be presented on stage and of course because of my history with the dance studies and my short intermezzo in this Master programme.

In short: I LOVE the ASL translation of Spring Awakening and for the first propper week of fall I wanted to post a Music Monday with “Summer” in the title….just because I’m a weirdo like that. Hence….meet the English/ ASL-version of “The Song of Purple Summer” (which is an amazing song, even in one language…)

Happy start to your new week!

Theaterkind verrät … 

Broadway ohne haufenweise Geld

So einen Post wollte ich schon länger einmal schreiben, eine kleine, handliche Zusammenfassung und Link-Sammlung. Gleichzeitig bin ich ein Mensch, der auch (bei bestimmten Produktionen und Stücken) gern einmal viel Geld ausgibt – fragt mich bitte nicht, wie viel Geld ich in meinem Leben schon in Theaterkarten investiert habe. Sogar wenn ich selbst daran denke, möchte ich mir nur die Augen zuhalten, weinen und langsam, ganz langsam, rückwärts gehend den Raum verlassen.

Aber was tut man nicht alles….

Egal.

Ich hab das Gefühl, gerade am Broadway denken alle, es MÜSSTE zwangsläufig unglaublich teuer sein. Das kann es auch sehr schnell werden, aber lasst euch in paar Tipps geben.

Recherche, Recherche, Recherche!

Das ist das “Location! Location! Location!” des Broadway-Touristen. Was ich damit meine ist, guckt euch die Auslastungszahlen eurer Wunschstücke an. Am Broadway ist das relativ transparent gestaltet, jeden Montagabend (deutscher Zeit) veröffentlichen die großen Infoseiten playbill.com und broadway.com die Auslastungszahlen der vergangenen Woche und setzen sie ins Verhältnis zu der vorangegangen Woche. Anhand dieser Zahlen, kann man relativ gut einschätzen, ob es a) überhaupt möglich ist, noch Karten zu buchen (hust….Hamilton und Fun Home….) oder b) nötig ist, Karten vorher zu kaufen, wenn man es UNBEDINGT sehen will. Als ich das erste Mal in New York war, wusste ich, dass Once schon relativ lange gelaufen ist und man recht gute Chancen auf günstige Tickets hat, weshalb ich dafür nichts vorher gebucht hatte.

DISCOUNTS!

Auch wenn man vielleicht manche Tickets doch vorher kaufen möchte: Wir alle lieben Discounts, Rabattcodes und Angebote, oder? Dazu kann man sich zum Beispiel beim kostenlosen playbillclub anmelden, wo es immer einiges an Discounts gibt, die man entweder online auf Telecharge oder einem vergleichbaren Ticketportal anweden kann, oder auch persönlich im Theatre Box Office (so hab ich das zum Beispiel gemacht, als ich letztes Jahr Beautiful gesehen hab.) Es gibt auch zahlreise Newsletter, zum Beispiel einen von Broadwayworld.com, der einen regelmäßig auf Angebote (auch off-Broadway!) informiert. Fragt mich nicht, warum ich den momentan abonniert habe und warum er auch meine große Newsletter-Kündigungswelle überlebt hat….).

TKTS

Es gab Zeiten, da war die TKTS-App auf meinem Telefon fast die meist-genutzte, natürlich nach den üblichen Telefonfunktionen. TKTS ist (zumindest in New York) wunderbar und Gold wert. Wer kennt sie nicht, die roten Stufen auf dem Times Square? Dadrunter (oder viel mehr “drin”) versteckt sich der riesige TKTS Kiosk, vor dem sich jeden Nachmittag lange Schlangen bilden. An jedem Spieltag geben Shows nämlich einen Teil ihrer Rest-Kontingente an den TDF, der die TKTS-Kioske betreibt, und können wählen mit welchem Discount sie sie in den Verkauf geben wollen. So bekommt man einiges für die Hälfte, oder wenigstens für 30% oder 40% weniger. Auch da kann es sich lohnen, die App vor dem Besuch ein paar Tage lang zu beobachten, gerade wenn man länger als nur ein paar Tage in New York ist, denn das Angebot der Shows wechselt – so hab ich zum Beispiel beobachtet, dass Familienshows wie The King and I manchmal unter der Woche plötzlich bei TKTS auftauchen, während sie am Wochenende nicht zu finden sind. Ich persönlich mag den Kiosk im Süden Manhattans sehr gerne, weil der einerseits schon morgens öffnet und andererseits nicht so furchtbar überlaufen ist wie der am Times Square – auch wenn man dafür vielleicht einen etwas längeren Weg in Kauf nehmen muss. Übrigens ein Nachteil, den ich nicht verschweigen will: Man kann sich die Plätze oder das Preissegment nicht aussuchen, sie verkaufen einfach von vorne nach hinten, das heißt, man muss damit rechnen auch bei 50% Rabatt noch immer 70$ pro Ticket zu bezahlen (aber: lieber 70 als 140, oder?) 😀

Rush und Lottery

Die allermeisten Shows bieten entweder einen (Students oder general) Rush oder eine Lottery an. Meine liebste Broadway-Website playbill.com hat dazu eine relativ übersichtliche Zusammenstellung, die immer aktuell ist. Das ist sicherlich die Lösung, die am meisten Zeitmanagement erfordert. Broadway Spotted (im übrigen auch eine ganz nette Website…) hat dazu vor einiger Zeit den Rush Report als Kategorie eingeführt. Dort wird jede Woche veröffentlicht, wie besucht die einzelnen Rushes / Lotteries waren und wie die Chancen sind. Für alle, die jetzt nur Bahnhof verstehen: “Rushtickets” werden meistens am Tag der Vorstellung morgens, wenn die Kasse öffnet, rausgegeben. Manche Rushes sind spezielle Students’ Rush-Angebot, das heißt, man muss einen Studentenausweis vorzeigen (deutsche Studierende: in New York und auch sonst überall ist ein internationaler Studentenausweis von isic.org Gold wert! Ehrlich – gerade diese einsprachigen Papierlappen, die viele Unis haben, auch beide, an denen ich studiere/studiert habe, werden manchmal nicht anerkannt). Während man beim Rush allein mit Timing weit kommt, braucht man bei Lotteries sowohl Glück als auch Timing – wobei manchmal aus Timing ja auch Glück entsteht oder andersrum. Lotteries funktionieren wie eine Tombola: Meist zwei Stunden vorher geht man am Theater vorbei, schreibt seinen Namen und die Anzahl der gewünschten Tickets auf einen Zettel (meistens ist nur 1 oder 2 möglich) und wirft ihn in einen Hut, eine Box oder so. Einige Zeit später (das wird einem dann gesagt) wird gezogen. Dann muss man UNBEDINGT am Theater sein. Manchmal ist die Anzahl der Tickets vorher festgelegt (und dann jeden Tag die gleiche), manchmal verändert sich die aber auch, wobei meistens ein Minimum beibehalten wird. Die Gewinner der Lottery bekommen dann einen kleinen Zettel und dürfen an der Kasse meistens ziemlich günstige Karten kaufen. – Und an alle, die jetzt denken “Ich habe NIE Glück! Ich gewinne NIE etwas!”: So geht es mir auch und ich habe vor anderthalb Jahren an einem Mittwoch-Mittag die Rocky-Lotterie gespielt und alle (!) haben gewonnen und so saß ich für 25 $ front row center im Golden Circle. Nicht alle Lotteries sind so mental wie Hamilton, Book of Mormon und Wicked. Seit neuestem gibt es auch immer mehr digitale Lotteries über die App TodayTix, zu denen ich aber noch nichts sagen kann, weil es sie bei meinem letzten Besuch noch nicht gab….Hat jemand damit schon Erfahrungen?

Standing Room Only

Stehplätze sind etwas, was vor allem in Deutschland kaum noch vorhanden ist. Manche Opernhäuser bieten das noch an, aber es hat auf keinen Fall den Stellenwert, den es z.B. in Wien hat. Einige Shows geben Stehplatzkarten raus (manchmal mit der Auflage, dass die Show ausverkauft sein muss, bevor sie das tun). Also, wenn einen das Lottery-Glück nicht ereilt hat, vielleicht klappt dann Standing Room Only.

Für Junge Leute

Ich hab den Studentenausweis schon erwähnt und einige Produzenten bieten noch bessere oder viel mehr speziellere Konditionen für Studierende und/oder junge Leute an. Das können Grenzen sein wie “unter 30” oder “unter 35” und muss nicht unbedingt an den Studentenstatus gekoppelt sein. Beispiele hierfür sind die HipTix der Roundabout Theatre Company und die LincTix vom Lincoln Center (aktuell z.B. “The King and I”) – beides ist auch vom Rahmenprogramm her ungefähr vergleichbar mit solchen “Junge Freundeskreis”-Innitiativen mancher Theater in Deutschland.

Broadway-Week

Das ist ein bisschen Schummeln, was das sehr punktuell immer nur ist, aber: zweimal im Jahr (September und Januar/Februar) gibt es die so genannte Broadway-Week, in denen viele Shows bestimmte Kontingente zum 2 für 1 Preis verkaufen. Ja, richtig. Zwei für eins. Im Vorverkauf. Ich glaube, mein nächster (oder übernächster) Trip in meine Herzensstadt muss in so einen Zeitraum gelegt werden….

Zuletzt noch ein paar Sachen, die Leute immer wieder vergessen bzw . fatalerweise machen:

a) Kauft Tickets, wenn ihr sie vorher kauft, nur über Ticketmaster oder Telecharge (wohin ihr zum Beispiel weitergeleitet werdet, wenn ihr auf die offizielle Homepage der Shows geht). Alles andere hat noch höhere Gebühren oder ist eventuell gefälscht.

b) Auch: NIE über Conciergerien in Hotels. Nein. Nein. Nein.

c) Ich wäre auch vorsichtig, wenn euch Leute entweder vor den TKTS Kiosken oder vor den Theaterkassen ansprechen. Lieber einmal zu viel misstrauisch sein, als ein gefälschstes Ticket haben.

d) Egal ob beim Rush oder bei TKTS: Stellt euch ordentlich an! Dort wird brav in der Schlange stehen groß geschrieben und das ist so entspannend. Wenn ich mir hier manchmal die ClassicCard-Schlangen angucke, wo der erste in der Reihe beim Betreten des Kassenfoyers einfach überholt wird….Deutsche können häufig nicht besonders gut anstehen, hab ich das Gefühl

These are a few of my favourite things … August 2015

After a long time first with weekly recaps and then a long time with no recaps at all I introduced a new series of favourite-posts last month – the monthly ones. (yay!) Because when all these beauty-fashion-lifestyle bloggers can do these favourite-things, then why can’t a theatre-girl, right?

August was travel-heavy as I was on a proper vacation for the last two weeks of the month, I just came back on Aug 31st and now I am excited for September as it has some more travelling in the wings for me. But first: Let’s look back!

Favourite Night out with the Shows
In this past month there wasn’t that many nights out at the theatre – for outher people the 5 things I saw might count as many, but here….anyways….I had fun most nights of those 5. But I might have to say my favourite one was our first night in London when we went to see Gypsy at the Savoy Theatre. Gypsy (as in the musical, not exclusively this particular production) will be part of my Master thesis as I have it in mind these days. I had seen a very small very re-imaginatory production 1.5 years ago (read what I thought about that one back then…by klicking here) but frankly I was not all too familiar with the show in depth. So when I sat there seeing it – after I’ve had a dinner of an almond banane smoothie and coffee at Whole Foods in Picadilly Circus – and it fit into my theory and into my MA thesis so well I grew happier my the minute. I know this is a kinda selfish thing to say, but do you know these moments when you’ve had a glas of wine before going to the theatre and everything appears to be so bright and nice and kind of cozy then? That was how I felt – only without the wine.

You could say I was rather happy.

In case you want to see what I thought about the other nights out this (and all the past months) head over to the Theaterkind facebook-page where I post a pic of most tickets / ticket stubs / programmes for every night out and write a couple of sentences about it. Here’s the album with my Tickets of 2015.

Favourite Night in with the Show-tunes
As we were on a roadtrip we listened to a lot of show tunes while driving (actually here’s a fun thing to do – think of ALL the songs from shows that include driving or mentioning travel. Comment below with your ideas, will you? Please? 😉 ). Our favourites were deifinitely Something Rotten, Finding Neverland (also VERY good for a rainy afternoon of knitting in the tent) and funnily enough Ich war noch niemals in New York which I saw right before we left for the trip and you can’t do too much wrong with a more camp-y version of good ol’ German schlager, right? No? No? 🙂

Favourite Thing on Twitter
As wifi is a rare thing on camping site I’m pretty sure I’ve missed a lot on twitter. But what I didn’t miss was the sad new about the sudden death of Kyle Jean-Baptiste who made his Broadway debut in Les Miserables (and history as the youngest and frist afro-american to step onto stay in the role of Jean Valjean which he understudied). Related to this I have to say my favourite thing was by AnnoyingActorFriend who decided to try and take one another challenge after his successful #dim4joan last year. His attempt was to get the Broadway League to dim all the marquees of all the Broadway theatre in honour of the young actor the New York theatre community had just lost and he wrote a short, but very touching post about why it is important: Why #dim4kyle is important.

And thank you that you’re so meta you blow your own mind and that I love you for your parody but I decided not to make a Smash reference here.

Favourite Youtube-Video
Again this wifi on the camp-site-thing….but what I watched TONS before we left was a probably illegally filmed video of a song from Ich war noch niemals in New York. I got addicted to it because DAMN, Sarah Schütz has got some pipes!

And I’m even a little bit more addicted to “Aber bitte mit Sahne” –

Favourite Moment
After the moment I woke up with a stomach-bug after a super fun night out with friends and some show tunes in Berlin (no, it wasn’t the alcohol, it was the vietnamese food I had before….) won’t make the cut in this category, I have a very big favourite moment that was about two weeks long. I’m thinking of the trip we just got back from. In two weeks we travelled the route Berlin – Antwerpen – Brighton (via Dunkerque and Dover….the ferry….) – St. Ives – Bath – London – Bruges (again, the ferry) and back to Berlin with Jochen, our car, packed with a tent, sleeping bags and all the bits and bops you need. We had a fabulous time and conquered driving on what is the wrong side of the road for us.

Who would like to read one or two little off-topic posts about that trip? Because I would certainly enjoy writing them!

Special Favourite: The Ugly-Cry (once again!)
I planned on featuring a changing special favourite of the month but after last month’s ugly-cry-favourite it’s already time for another one! The second show we saw in London was Billy Elliot (FINALLY!) and all I say is: Billy Elliot and THE LETTER! And Electricity (I even cry when I’m watching a video of a TV appearance of that song). And the reprise of The Letter. I cried so hard my chin got all wobbly and it probably looked like the pit of a nectarine.

Like this:

I hope you had a great summer (is summer already over?) – I have a little more ‘free’ time (haha, good joke) since I won’t go back to school before the end of the month.

What did you do?

Have you had any great theatre-related moments?

And don’t forget to comment the driving-travelling-songs from ALL the shows! 😀