Blog Parade

Theatergucken als Ich // Watching Theatre as Myself

(for the English version scroll down, please….)

Das Theater Heilbronn hat zu einer Blogparade zu Theater aufgerufen. Recht allgemein, was ist Theater für jeden einzelnen, warum gehen wir hin oder auch nicht.

Ich bin – wie wahrscheinlich viele Theatermenschen da draußen – gleichermaßen eine Theaterdenkerin und eine Theatermacherin. Jedenfalls soll das einmal der Fall sein, wenn ich einmal wirklich ein ‘ausgewachsener’ Theatermensch bin. Im Sommer 2013 habe ich nach drei Jahren Studium meine Bachelorarbeit in Theaterwissenschaft abgegeben und inzwischen habe ich fast das erste Master-Semester Tanzwissenschaft abgeschlossen. Im Herbst möchte ich am liebsten noch ein zweites Masterstudium anfangen und wenn ich Glück habe, können wir dann in zweieinhalb Jahren noch einmal über ‘ausgewachsen’ sprechen….Jetzt gerade bin ich weder das eine noch das andere wirklich professionell – und gerade was die Theorie angeht bezweifle ich doch, dass ich einmal eine echte Theaterwissenschaftlerin werde. Und momentan mache ich noch nicht einmal professionell Theater auf eine kreative Art, versteht sich, aktiv. Natürlich denke ich und versuche ein paar Konzepte zu entwickeln (nicht zuletzt auch für Aufnahmeprüfungen…) – aber im Grunde bin ich weit davon entfernt auf irgendeine Art und Weise meinen Lebensunterhalt mit dem Theatermachen zu verdienen. (und momentan finde ich mein Assistentendasein auf den verschiedenen Ebenen ganz spannend)

Aber ich bin es als das, was ich bin, gewöhnt ins Theater zu gehen und Menschen dabei zuzusehen, wie sie etwas tun. Ich bin es gewöhnt irgendwohin zu gehen, neben fremden Menschen zu sitzen, das Licht ausgehen und die Vorstellung anfangen zu sehen (manchmal fängt auch erst die Vorstellung an und dann geht das Licht aus….was in manchen Zuschauerköpfen noch nicht angekommen zu sein scheint).
Ich gehe also hin und spreche danach drüber.
So funktioniere ich, schon immer, und das ist auch eigentlich das ziemlich einzige, was ich wirklich gut kann. Und das ist das, was mir irgendwann einmal meine Miete zahlen wird – hoffentlich. Und deshalb dachte ich, dass es eine gute Idee wäre einmal darüber zu schreiben, wie ich Theater sehe und darüber nachdenke.

Neulich, als wir Tanzwissenschafts-Erstis unsere Gespräche mit den Choreograph_innen hatten, über die wir unsere Texte im Rahmen des TanzTage-Festivals geschrieben haben, haben mich ‘meine’ beiden gefragt, ob ich denn die zweite Vorstellung ihrer Arbeit noch gesehen hätte. Oder während der Vorstellung mitgeschrieben hätte.
Die Antwort zu beidem ist: Nein. Und ich war auch nicht in der Generalprobe.

Wenn ich über Theater schreiben soll, mag ich das Risiko. Ich mag das Risiko etwas zu sehen und danach eine Sprache für das, was ich einmal gesehen habe, finden zu müssen.
Unsicherheit kann ziemlich produktiv sein. Für’s Schreiben und Denken.

Natürlich habe ich die Aufführungen, über die ich meine Bachelor-Arbeit geschrieben habe, mehrfach gesehen. Die eine dreimal im Verlauf von vier Monaten und die andere zweimal über drei Jahre verteilt und einige Stellen dann noch mehrfach auf der DVD, die ich vom Theater bekommen habe – aber das vor allem, um Details nachzusehen.

Als ich vor ungefähr dreieinhalb Jahren mein Studium am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin angefangen habe, hat Erika Fischer-Lichte (Prof. Dr. Dr. h.c.) zu uns unwissenden Erstis gesagt, dass sie von uns erwarte, dass wir zwei- bis viermal pro Woche ins Theater gingen. Und obwohl ich im ersten Semester einen vollen Terminkalender hatte mit dem Studium (und dem Erlernen einer neuen Sprache mit einer komplett neuen Schrift), einer Hospitanz und der Arbeit, habe ich Fi-Li’s Anweisung durchaus befolgt und ich habe viel gesehen – vor allem in der Oper. Und bis heute gibt es immer wieder Phasen, in denen ich zwischen drei- und fünfmal pro Woche im Theater bin. Ich habe also sehr intensiv Menschen auf Bühnen gesehen – in den Vorstellungen, die ich besucht habe, und während meiner Dramaturgie-Hospitanz am Grips Theater. Wenn ich damals also nicht schon ans Theater gewöhnt gewesen wäre, wäre ich es spätestens dann gewesen.

Für mich besteht das Ansehen einer Vorstellung aus der richtigen Balance zwischen Ganz-Genau-Hinsehen und Gedanken-Schweifen-Lassen. Und es geht nicht darum, die Intentionen des Regisseurs zu erkennen (jedenfalls nicht primär), sondern viel mehr darum, was die Aufführung mir erzählt. Während ich eine Aufführung ansehe, geht es sehr viel um mich und wie diese Aufführung für mich ihren Sinn und ihre Geschichte (wie auch immer die geartet sein mag) entfaltet. Natürlich bezogen auf den Diskurs und Hinweise, die mir gegeben werden während der Aufführung, aber – wie könnte ich überhaupt jemals herausfinden, wo der Sinn einer Aufführung bei einer anderen Person (dem Regisseur) liegt?
Und im Grunde ist es das, was das Ansehen von Aufführungen zum Spaß werden lässt.
Eine Mischung aus dem Beobachten anderer Leute dabei, wie sie Dinge tun und dem gleichzeitigen Eintauchen in sich selbst. All das, was man – bewusst oder unbewusst – weiß, abzurufen, um Verbindungen zu knüpfen. Diese Verbindung zwischen Innen und Außen fasziniert mich so am Theater.
Das ist die ‘Magie’ des Theaters, auch wenn ich als eine Art ‘professionelle Zuschauerin’ (und das ist im Grunde, was wir Theatermenschen sind) und als jemand, der in verschiedenen Bereichen des Theaters gearbeitet hat, sagen kann, dass Theater mit Magie recht wenig zu tun hat und ich deshalb auch eher ungern dieses Wort benutze.
Aber das ist es, was mich überhaupt erst zum Theater gebracht hat (oder: mich bei der Stange gehalten hat). Ich denke gerne und in der Schule mochte ich die Textaufgaben in Mathe immer gerne. Und im Grunde ist Zugucken im Theater wie eine solche Textaufgabe.

Es geht doch irgendwie um denken und darum, das richtig Puzzleteil zu finden, das alles andere an seinen Platz fallen lässt. Zumindest in den besten Fällen.

(Ich habe im letzten Jahr einen Beitrag zu einer anderen Blogparade über mein ultimatives Theatererlebnis geschrieben, was dazu führte, dass ich heute da bin, wo ich bin und so genau weiß, was ich einmal sein möchte. Hier ist der Link zum Artikel: Theatergeburtstag)

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The theatre of Heilbronn, Germany, recently launched their latest Blogparade about – yeah, right – theatre. As far as I understand they ask bloggers to write about what theatre means to them in a rather general way.

I am – probably just as so many theatre people out there – a thinker as well as a creator of theatre (at least I want to be when I’m all grown up). I spend my three undergrad years at university majoring in theatre studies (as we all know….I know) and for now I’m continuing my grad studies in dance studies. I’m not a “professional” theatre scholar nor will I ever be as far as I can imagine. And right now I’m not even a professional theatre creative. Of course, I’m thinking and I try to develop certain things – but I am far, far away from any kind of supporting myself financially by doing that. (for now I’ okay with that assisting-thing….)

But I am used to go and watch people perform. I am used to go somewhere, sit next to other people, see the lights fading out and the performance starting (sometimes the performance begins with the lights still on….why not? So many people don’t seem to realize….).
I can just go and watch and talk about it afterwards.
That’s how I roll, that’s pretty much one of the only things I can do.
And that’s – hopefully – what will pay my bills one day. So I thought taking you with me, writing about how I watch a performance would be actually a nice idea.

The other day when we dance studies people went to have a special talkback with the choreographers of the pieces we wrote about the choreographers of ‘my’ piece asked me whether I had seen the second performance they did the day after the premiere or took notes while actually sitting in the auditorium during the performance.
The thing is I haven’t. I didn’t even attend the dress rehearsal.

When it comes to theatre and writing about it I love the risk. I love the feeling of seeing something and then find a language for that afterwards.
After the impression of having seen it just once.
Uncertainty plays a big role in that feeling.

Of course, when I wrote my BA thesis I saw the performances I wrote about serveral times. The one three times over the course of 4 months and the other one twice in almost 3 years and I got the DVD from the theatre to watch some sequences over and over again. (that’s sounds weirder than it was, I swear!) But that was primarily for details and checking back on them.

When I first started my BA studies Erika Fischer-Lichte who by that time was the director of the theatre studies department of my university told us freshmen that she expected us to spend 2 to 4 nights of the week at the theatre, seeing performances. Although I had a though schedule this first year with studying (and learning a language with a completely new sign system) and interning and working I pretty much followed Mrs. Fischer-Lichte’s expectation. I saw a lot, especially opera. I watched people perform – plus I watched them in my internship with the artistic management department of Grips Theater Berlin that days. If I hadn’t been used to watching performances by then I would have been afterwards.

For me watching performances is about the right balance of paying attention and letting go. And it’s not about finding out what the director’s intentions were. It’s about finding out what the direction tells you. Watching a performance is so much about you and how it makes sense to you. Of course, in a rather general way, but still – how could I even find out what makes sense to another person?
And basically that’s what is fun about watching performances. It’s watching other people perform and doing stuff and at the same time access most of what you know – consciously or unconsciously – and feeling connections being made inside of you.
It’s the connection of outside and inside and watching and thinking I’m very attracted to.
It’s like taking the pictures you see in and bringing the thoughts out of you.
And for me that’s the ‘magic’ of theatre.
(I don’t like talking about magic because I – as someone who spend 3 years studying theorie and working in actual theatres – know there’s not much magic and as soon as you start watching as a ‘professional’ viewer, and that’s after all what we theatre people are, there’s not much magic about theatre)
That’s what brought made me getting into theatre in the first place. I love thinking and as a child I’ve always loved math problems and the way I watch theatre is a little bit like approaching math problems.

It’s about thinking and finding the piece making everything just fall into place. (in the best cases at least….)

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Kann es denn so schwer sein? / Is it too hard?

(english article down below)

Ich gehöre zu den digital natives, von denen man so spricht, und ich liebe meinen Twitter-Account (obwohl der Twitter-Account, den ich für einen meiner Arbeitgeber pflege, mehr Pflege gebrauchten könnte…).

Die Kritik-Plattform livekritik.de hat zum Thema digital natives und Theater eine Blog-Parade gestartet, bei der es um Meinungen zum Live-Twittern von Theatervorstellungen geht. Für mich sowohl als Theater- als auch als Online-Mensch interessant und vielleicht sind meine Gedanken auch interessant für andere.

Zuerst lässt sich feststellen: Seit ich ein iPad besitze (August 2012) und seit ich endlich auf ein Smartphone umgestellt habe (Januar 2013) hat sich mein Twitter-Verhalten ziemlich verändert. Es ist praktisch und angenehm von überall twittern zu können – und von überall Tweets lesen zu können. Zumal es schon eine Art Twitter-Poetik gibt, irgendwie.

Letztes Jahr las ich zum ersten Mal über spezielle Twitter-Events oder Tweet-Seats in Broadway-Shows und zugegebenermaßen war ich etwas neidisch: Ich mag Theater und ich rede gern drüber. Über das zu reden (= zu twittern) was man sieht in der Sekunde, in der man es sieht, ist eine Art Paradieszustand – da sprechen aber nur selten eine Option ist, muss es ein Traum bleiben und man muss sich an sein Gedanken bis zur Pause erinnern (um dann darüber zu reden, wie das Hemd des Tenor halb offen ist oder Sophie Rois es irgendwie schafft, einen Mann zu spielen, ohne keine Frau zu spielen – was auch für einen Tweet zu komplex wäre). Twitter würde hierbei eine sofortige Befriedigung schaffen.

Aber: Ich habe 76 Follower auf Twitter – und wie viele von denen würden wohl meine Freak-Tweets zu Theateraufführungen interessieren?

Aber Nr. 2: Letzte Woche begleitete ich eine befreundete Journalistin zur Premiere von Frank Castorfs Adaption von Tschechovs „Das Duell“. Wir saßen mit (anscheinend) einigen anderen Journalisten mittig in Reihe 9. Vor mir, in der 8. Reihe, saß eine Frau, die während des Abends mehrmals ihr Telefon rausholte und auf das Display starrte (und es war kein gedimmtes iPhone-Display, sondern eher als würde man in die Sonne gucken), und jedes Mal wurden die Menschen um sie herum geblendet. Okay, vielleicht war das ein Arbeitstermin für sie (sie hat nicht getwittert, das hätte ich erkannt) und ich weiche bei Arbeitsterminen auch auf mein Telefon aus, aber….nein. Ich meine: Respekt. Dort auf der Bühne stehen Menschen, die sich den Arsch abspielen (Entschuldigung, aber für so einen Castorf-Abend ist das irgendwie die richtige Wortwahl). Es ist Live-Theater und es ist dunkel im Zuschauerraum! Dunkelheit heißt: Andere Menschen sehen das Licht des Telefon-Displays.

Aus theaterwissenschaftlicher Sicht ist es auf der einen Seite sicherlich spannend (Aufmerksamkeitsstrukturen. Theater und digitale Medien. Intermedialität. Einen Theaterabend durch ein Medium, das anders ist als Fernsehen, erleben. Archivierung….), aber gleichzeitig stellt sich die Frage: Was verpasst man während des Twitterns? Manchmal passieren die Dinge auf der Bühne in einer Geschwindigkeit, dass man selbst bei voller Konzentration etwas verpassen muss. Und dann noch mehr verpassen für’s Twittern? Nein. Ich möchte sehen, was ich sehe – und das beste sieht man meistens nur, wenn man richtig hinguckt und aufmerksam ist. Aufmerksam-aufmerksam.

Einige der Blogger äußern sich positiv über (hypothetische) Twitter-Proben ähnlich der Proben, zu der Pressevertreter vorab eingeladen werden, oder Fotoproben (die, soweit ich informiert bin, für Berliner Theater Pflicht sind). Diese Proben könnten dem Theater noch eine andere Öffentlichkeit geben – neben den langen Vorberichten und Kritiken: kurze, vielleicht sogar minutiöse Dokumentationen, Kommentare und Gedanken zu dem Gesehenen. Es wäre eine andere Situation, vor allem, wenn diese Proben eventuell nur bei Arbeitslicht – oder sogar auf der Probebühne statt finden würden; die Hemmschwelle, das Telefon zu zücken um zu twittern, wäre wohl um einiges geringer.

Ansonsten muss man seinen Theaterbesuch eben davor, in der Pause und danach in seinem Twitter-Feed abdecken. Und wir sollten uns doch unsere Gedanken bis zur Pause oder bis zum Ende der Vorstellung behalten könne, oder? Das sollten wir. (wobei der Modus des Twitterns dann auch ein ganz anderer ist.)

So schwer kann das doch nicht sein.

übrigens gibt es im Mai in Berlin zu diesem Themengebiet eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung und weiter unten gibt es noch Kostproben meiner Theatertweets.

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I am a digital native. And I love my Twitter-account. (although the account I take care of the small private theatre company I work for could use some more care….)

The German critic website livekritik.de started a blog parade asking for opionions about tweeting during performances. And I guess for me being both a theatre- and an online-person it will be nice to blog my thoughts.

First of all I have to state: Since I’ve bought myself an iPad (August 2012) and even more since I’ve finally upgraded to a smartphone (January 2013) my use of twitter has changed dramatically. It’s nice and handy to be able to tweet from where ever I am. And most of the time I really enjoy the ‚poetics’ of tweets.

Last year when I first heard about special theatre tweeting events on Broadway I was a little jealous – I enjoy theatre and I enjoy talking about it. ‚Talking’ (=tweeting) about it in the second you see it is something you often want to do but since talking about it (e.g. with the one sitting next to you) is often not an option – it stays a nice imagination and you have to remember your thought until intermission (and then you can gossip about the tenor’s half open shirt – because it’s so tenor-like! Or the great job Sophie Rois does playing men and women kind of at the same time!). Tweeting would offer instant satisfaction.

On the other hand: My twitter account has 76 followers – who cares about that freak stuff I’d tweet if I could during performances?

But: last week when I saw the opening of Frank Castorf’s adaption of Chekhov’s „The duel“ and watched from row 9 there was a lady in front of me constantly checking her phone – and it was not an iPhone-screen turned as dark as possible. Everytime she got it out of her purse she just blended everyone behind her. Okay – since I was accompaning a journalist and we were sitting with a bunch of other journalists it was a work appointment for most of them and yes – I sometimes check my phone during work related appointments as well – but….no. I mean: Respect, people. There are people on stage playing their asses off (I’m sorry). It’s live theatre and it’s dark! Darkness means: You actually can see the brightness of phone-displays.

As a theatre studies major and someone who worked a lot in and with theatre and additionally can say: What will you do about all this stuff you’re missing while tweeting? In some productions things happend at a speed it’s not even funny, you gonna miss something anyway – but missing even more just for tweeting? No. I want to see what I see. And sometimes you get the best stuff only when watching closely and paying attention. Like attention-attention.

Most of the bloggers participating in that blog-parade think positively about a (hypothetical) tweeting-rehearsal or twitter-call similar to press-calls or photo-calls (which are – as far as I know – mendatory for theatres in Berlin). Those calls could easily give some more publicity to those productions. And it’s a different setting – especially if they would take place on the rehearsal stages with working light you wouldn’t be stopped taking out your phone out and tweeting.

Otherwise you have to cover your theatre visits before, during intermission and after the performance.

We should be able to remember our thought till then, right? We should. That couldn’t be too hard, could it?

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Meine Tweets zur Aufführung von “Das Geheimnis des Edwin Drood” am Theater Münster./My tweet regarding a performance of “The mystery of Edwin Drood” in Münster, Germany.

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Tweets zur Eröffnung einer Video-Installation im Jüdischen Museum, Berlin. / Tweets regarding the opening of a video installation at the Jewish Museum in Berlin.

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Tweets zur Aufführung von Mazeppa in der Komischen Oper Berlin. / Tweets regarding a performance of Mazeppa at Komische Oper Berlin.