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Was ich ansehen würde

wenn Zeit und Geld keine Rolle spielten

Ich begebe mich gerade langsam auf die Reise durch die Welt der “personal finances”, um mir in einigen Jahren einen größeren Wunsch zu erfüllen, das hält mich allerdings nicht vom Planen und Träumen ab [insert seltsamen Spruch über “Never stop dreaming” here… 🙂 ].

Während ich schon mal für März “New York City on a budget” google und schon jetzt den 80€ hinterhertrauere, die ich zeitnah in einen neuen Reisepass und neue Passbilder investieren sollte (der März kommt ja schneller als man denkt und meiner ist abgelaufen), denke ich mir: Ach, wie schön wär’s, wenn ich auch dahin fahren könnte, und dorthin….ahhh…vielleicht doch lieber da….deshalb hier eine kleine Aufstellung.

London

Wenn wir ehrlich sind, braucht niemand einen speziellen Grund um nach London zu fahren, richtig? Nächsten Sommer gibt es gleich mehrere: 42nd Street hat soeben den Vorverkauf bis Herbst 2018 geöffnet und ich liebe ein gutes Tap-Musical und KELLI O’HARA! Das letzte King and I-Revival aus New York kommt nächsten Sommer nach London, inklusive des ersten Leading Couple Kelli O’Hara und Ken Watanabe. Und sie ist einfach ein No-Brainer, wie man so schön sagt. Ich hatte das Glück sie in Bridges of Madison County zu sehen und HA LE LU JAH! Diese Frau ist der Wahnsinn und wenn man sie in Europa sehen kann, dann sollte man das tun. Sofort. No-Brainer halt.

Linz

Dass Linz fast immer eine Reise wert ist, weiß ich, seit ich 2015 dort auf der Tagung der Dramaturgischen Gesellschaft war – ich mag ja Österreich ohnehin (politisch muss man mal sehen, aber das muss man in letzter Zeit ja überall…), aber gerade über die letzten Spielzeiten hab ich immer mal wieder neidisch drüber gelinst (muhahaha). Aber diese Spielzeit muss ich es endlich einmal wieder dorthin schaffen, weil es Stephen Sontheims Assassins gibt. Hairspray (was derzeit läuft) hat wahrscheinlich einen wahnsinnigen Schauwert – läuft aber auch in Deutschland derzeit relativ gut gestreut mit der Premiere, die am kommenden Samstag in Dortmund stattfindet (und mit der Produktion liebäugle ich in jedem Fall…), und einer bald startenden Tour. Assassins ist so ein kleines Juwel und ein typischer Fall von DAS MUSS MAN WOHL GESEHEN HABEN.

Bonus: wo ich gewesen wäre, wenn…

Spätestens seit meiner letzten Hospitanz im Januar 2016 hat das Gärtnerplatztheater in München einen besonderen Platz in meinem Herzen und auf meiner Theaterbesuchsliste. Am vergangenen Wochenende ist das Theater wieder zurück an DEN Platz gezogen, nach Jahren der Renovierung und Sanierung und im Giesinger Büro-Exil. All die ganzen Bilder und Ausschnitte und Streams auf den diversen Sozialmedia-Kanälen haben mich ein bisschen neidisch in den Süden blicken lassen und während ich hier in Wiesbaden arbeitete und schließlich den Sonntag mit profanen Haushaltsdingen verbrachte. Nun denn, aber ich bin gespannt und aufgeregt auf den Moment, wenn ich es endlich einmal hinschaffe – mein erster Besuch ist wahrscheinlich für Anfang Januar geplant.

Wo sind eure “Wenn das Wörtchen wenn nicht wär…”-Ziele? Was würdet ihr ansehen? 

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Links fürs Wochenende

Wer weiß, vielleicht wird es ja eine kleine Tradition, dass es immer, wenn ein richtiges Wochenende – das heißt Samstag und Sonntag frei – vor mir liegt, es ein paar kleine Links mit Lesestoff zum Wochenendsfrühstück gibt (oder zum Vorglühen am Freitagabend)?

Wer weiß, wer weiß…

Nun also heute wieder einmal Links und/oder Empfehlungen zum Gucken, Hören, Lesen!

Zuerst, lasst uns übers Sehen sprechen. Seit letzter Woche hat mich Netflix einmal mehr zu einer kleinen, glücklchen Lisanne gemacht, denn es gibt nun endlich auch auf dem deutschen Netflix alle drei Staffeln von Miss Fisher’s Murder Mysteries, einer großartigen australischen Serie, die mir vor JAHREN zum ersten Mal über den Weg gelaufen ist, als Kollegin K., mit der ich damals ein Büro teilte, mir davon erzählte. Ich habe die erste Staffel mit großer Freude geguckt, bis jetzt gab es allerdings keine Möglichkeit Staffeln zwei und drei legal im Originalton in Deutschland zu gucken (als wir im März mit dem Ensemble auf Tour in Spanien waren, habe ich zwei Folgen gucken können, weil…spanisches Netflix apparently…). Nun hat sich das aber ENDLICH geändert. Und es ist immer noch großartig. Für die, die nicht wissen, was ich meine: stellt euch vor Hercule Poirot meets feministische, schlaue Frau aus den 20er Jahren und tadaaa! Ihr habt Phryne Fisher. Und nicht nur die Stories sind witzig, schön und herrlich altmodisch, sondern die Kostüme sind wunderbach nachkreiert.

Zum Zuhören…über Niklas’ Post zu seinem Besuch bei Grand Hotel (über den ich immer noch neidsch bin) bin ich auf einen super nerdigen Audiopodcast gestoßen. Bisher habe ich nur eine Episode gescheit angehört – Zugfahrt nach Darmstadt und zurück sei dank! – aber was soll ich sagen: Ich bin hooked. Die Rede ist von Tim and Tomic’s Musical Theatre Happy Hour und die Episode, die ich angehört habe, war die über A Chorus Line. Es war ein bisschen so, als würden sich Jennifer Ashley Tepper (“The Untold Stories of Broadway”) und Seth Rudetzky über Musicals unterhalten. Und als kleiner Nerd fühlt man sich da direkt zuhause. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich während des Nähens (der Herbst kommt, ich brauch neue Klamotten) die eine oder andere Episode hören kann.

Und nun zum letzten…dem Lesen. Während meines Sommerurlaubs in Plau am See habe ich ja meine eigene Taschenbuchausgabe von Krieg und Frieden gekauft, weil ich so besessen war (was sag ich: bin) von Natascha, Pierre and the Great Comet of 1812, was nun leider, leider seine Pforten im Imperial Theatre schließen wird. Auf jeden Fall hält sich mein Fortschritt darin in Grenzen, weil ich einfach immer einschlafe. #oops Dieses Wochenende hoffe ich, vielleicht die ein oder andere Seite zu lesen, wer weiß. Und als Alternative zum Blättern liegt da auf jeden Fall momentan noch Oh She Glows von Angela Liddon rum, weil ich nach dem Fasten einmal Lust habe, einige neue Rezepte auszuproieren.

Was guckt, hört, lest ihr dieses Wochenende oder habt ihr vielleicht sogar theatrale Pläne? (meine hängen noch von der Genehmigung meiner Premierenkarte für Sonntag ab…mal sehen) Lasst es mich gern in einem Kommentar wissen!

Deutscher Musical Theaterpreis 2017

Die Nominierungen und ein Kommentar dazu

Anfang dieser Woche wurden die Nominierten des Deutschen Musical Theaterpreises 2017 bekannt gegeben, ein Preis, der seit 2014 offiziell (damals an Helmut Baumann als einzigen Preisträger) und seit 2015 dann so richtig jährlich verliehen wird.

Für die, die sich in der (deutschen) Musical-Szene nicht so besonders auskennen: Der Deutsche Musical Theaterpreis versteht sich als ein Preis “von Musical-Profis für Musical-Profis” (so steht’s auf deren Website) und ist quasi wie die Tony Awards (nur seeeeeeeeeeeeeeehr viel kleiner) in Deutschland oder wie DER FAUST, der jedes Jahr vom Deutschen Bühnenverein verliehen wird – nur eben fürs Musical.

Das Prinzip ist einfach – Produzenten können ihre Uraufführungen aus dem deutschsprachigen Raum für diesen Preis vorschlagen, eine Jury wählt dann aus denen aus und nomiert bestimmte Produktionen.

Da ich leider von den nominierten Produktionen KEINE EINZIGE gesehen habe (jo, I know, shame on me!), denn meine eigene Arbeit in Staatstheatern fordert ihren Tribut – kann und will ich mir keinen inhaltlichen Kommentar zu den Nominierungen erlauben außer: Gender Equality scheint – wenn man die Nominierten als ein repräsentatives Abbild der Bewerber und die widerum als ein repräsentatives Abbild der deutschen Musicallandschaft sieht – nicht besonders großgeschrieben zu werden…so sind drei von drei nominierten Kompositionen von männlichen Komponisten, in der Kategorie “bestes Buch” konkurrieren vier Männer (zwei 2er-Teams) mit einer Frau, während die Liedtext-Nominierungen wieder ausschließlich in männlicher Hand sind. No shade being thrown here und die Kollegen haben sicherlich eine herrliche Arbeit geleistet, aber es stellt sich dennoch ein wenig die Frage, WO genau das Problem liegt. DASS es ein Problem gibt, ist glaub ich kaum zu bestreiten.

Nun aber zum eigentlichen Kommentar! (ENDLICH, Lisanne!)

Ich verstehe – und in gewisser Weise schätze ich auch – die Initiative der Deutschen Musicalakademie, deutsch(sprachig)e Uraufführungen zu fördert, auszuzeichnen und über ihre lokale/regionale Strahlkraft hinweg bekannter zu machen. Und um das mal mit den Worten des Bürgermeisters meiner Kindheit und Teenager-Zeit zu sagen: Das ist auch gut so.

ALLERDINGS gibt es da zumindest aus meiner Sicht einige kleine Problemchen:

So groß ist die “Flut” an deutschsprachigen Uraufführungen auch nicht, dass dieser Preis tatsächlich jedes Jahr genug Auswahl hätte. Und nicht einmal die Nachspielungen deutscher Stücke würde das massiv verändern, werden doch die Spielpläne in Wellen immer noch von Evita, Jesus Christ Superstar und West Side Story dominiert (nicht, dass irgendwas falsch wäre mit diesen Stücken, ich mag sie sehr, nur innovativ ist meist etwas anderes…). Auf der Bewerberliste für dieses Jahr stehen 17 Produktionen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund – manche sind in kleinen Stadttheatern oder in Landesbühnen produziert worden, mache an Off-Spielstätten in Berlin, andere an Freilichtbühnen oder relativ großen Stadttheatern und wieder andere an Institutionen, die über ihre Landesgrenzen bekannt sind (Volksoper!). Diese Vielfalt ist toll und sie bildet tatsächlich die Vielfalt der deutschsprachigen Theaterlandschaft ab, zumindest was die Größe und Struktur der Theaterspielstätten angeht.

DENNOCH ertappe ich mich jedes Jahr wieder dabei, wie ich mir wünsche, dass sie Kategorien um die eine oder andere erweitert werden würde, denn es lässt sich kaum leugnen, dass vieles an Inspiration, Kreativität und Innovation aus dem (englischsprachigen) Ausland zu uns rüberschwappt. Theater beweisen immer wieder den Mut, nicht nur Uraufführungen zu bringen, sondern auch Erstaufführungen, Wiederentdeckungen, Ausgrabungen abseits der Dreifaltigkeit des Megamusicals.

Deshalb, liebe Musicalakademie, erlaube ich mir hier, ein paar träumerische, utopische, aber auch ernstgemeinte Vorschläge zu machen:

Beste Erstaufführung – in der vergangenen Spielzeit brauchte das TfN in Hildesheim die deutschsprachige Version von Dogfight, es gab gleich zweimal Die Brücken am Fluss, in vergangenen Jahren gab es Ragtime und Next to Normal, in Trier wurde die deutschsprachige Erstaufführung von Murder Ballad dann “dank” Intendatenwechsel doch nicht gebracht und das sind nur einige wenige Beispiele. Die Theater, die das programmieren, wagen mit vielen Erstaufführungen immer auch ein thematisches, inhaltliches oder formales Experiment, das die Musical-Sehgewohnheiten der meisten deutschen Theatergänger_innen herausfordert. Sollte das nicht gewürdigt werden?

Beste Regie – so generell. Es gibt zwar auch viel “so la la”-Musicalregie in deutschen Theatern, aber es gibt so viele Regisseure und Regisseurinnen, die immer wieder erstaunliches leisten. So hat Martin G. Berger zum Beispiel einige wunderbare, provokante, erschütternde und anrührende Inszenierungen geschaffen und war bisher mit Ausnahme seiner Arbeit Stella im letzten Jahr (wo er ihn dann auch mit nach Hause genommen hat) ausgeschlossen, weil er sich an Vorlagen abgearbeitet hat, sie aufgebrochen hat und uns neue Farben der Stoffe gezeigt hat.

Beste Übersetzung – wenn wir über Erstaufführungen sprechen, müssen wir auch über Übersetzer_innen sprechen. Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass wir alle schonmal in einer Musicalinszenierung saßen und es uns eiskalt den Rücken runterlief, weil der Text entweder unsingbar war, seltsame Formulierungen oder endlose Elipsen enthielt oder man sich schlicht und einfach fragen musste: Wie wäre das jetzt wohl im Original? Wenn Texte, vor allem Liedtexte, nicht im Original deutsch sind, dann beeinflusst die Übersetzung unser Seherlebnis entscheinend. Und wie viele Menschen verwechseln eine ungute Texterfahrung vielleicht einfach mit “Uhh….das war aber kein gutes Musical”?

Beste Darstellerin / Bester Darsteller – s. Regie, so ganz generell. Weil ganz ehrlich: Wollen wir, dass Kraftakte wie David Jakobs’ Quasimodo im Glöckner von Notre Dame, oder Sarah Schütz’ Arbeit in Wonderful Town in Dresden als nicht preiswürdig abgetan werden? Eben.

Irgendwann wären natürlich auch noch etwas ‘abgedrehtere’ Kategorien denkbar wie “Bester Off-Produzent” oder ähnliches, um die kleineren, hartarbeitenden Produzent_innen-Gruppen in ihrer Arbeit zu würdigen. (Special-Shoutout here für Studio Lev in Kassel, die seit Jahren wunderbare auch politische Arbeit mit Laien und Profis gleichermaßen leisten!)

Lasst uns Musical feiern und mit Preisen bedenken! Aber so richtig und mit Freude an der Vielfalt und Innovation.

Welche Kategorie würdet ihr hinzufügen wollen, wenn ihr könntet? Und was war eure liebste Musicalproduktion des vergangenen Jahres?

 

 

Links zum Wochenende

The Musical Edit

Lesen – Hören – Ansehen

Ich wünschte, ich könnte schreiben “So langsam nimmt die Theaterwelt in Deutschland wieder Fahrt auf”, aber ehrlich gesagt sind die allermeisten Theater noch in den Ferien, sogar ‘meine beiden’ (die, zu denen das Ensemble gehört, für das ich arbeite) urlauben offiziell noch, nur wir haben schon die erste Woche der neuen Spielzeit hinter uns gebracht.

Wie dem auch sei…in dieser Woche habe ich tatsächlich einmal ein ganz normales Wochenende wie Menschen mit ‘normalen’ Jobs – nämlich Samstag und Sonntag frei. Und was läge da näher als einmal ein paar Dinge zusammenzuschreiben, die ich – theatral und untheatral – in den nächsten zwei Tagen on the internet so vor habe?

Zuerst muss ich glaub ich mal meine feminist vibes aufladen. Ich bin ein großer Fan der Arbeit von Victoria und Danielle (und ihren Kolleginnen) auf www.theintervalny.com, dem wie sie es selbst nennen “Smart girl’s guide to theatricality”. Dort findet man immer irgendein Interview mit mindestens einer spannenden Bühnenpersönlichkeit, die einen gerade extrem interessiert – zudem stellen sie häufig mit einer ganz besonderen Zielgenauigkeit Fragen nach Geschlechtergleichheit (gender parity) im Theater, den so genannten Glass Curtains und Vorbildern. Auf meiner Leseliste steht derzeit zum Beispiel das mit Jenn Collela ganz oben, die mich immer noch regelmäßig mit “Me and the Sky” auf der Broadway-Aufnahme von Come From Away zum Weinen bringt.

Neulich fragte mich zudem ein Freund, ob ich 36 Questions kennen würde, das Podcast-Musical. Ich kannte es nicht, ich habe es aber gleich einmal abonniert und nun warten die Episoden auf meinem Telefon geduldig darauf, angehört zu werden. Da das Wetter auch hier in Wiesbaden (das man angeblich auch das “Nizza des Nordens” nennt, Kurstadt, heiße Quellen und so…) eher herbstlich und verregnet ist, gibt es doch kaum eine bessere Vorstellung als Podcasts anhören und stricken oder putzen. Aber eigentlich eher stricken. 🙂

Letzten Sonntag habe ich durch Zufall einen (ein? eine?) Bootleg von Natasha, Pierre & the Great Comet on 1812 auf Youtube gefunden. Ich habe NATÜRLICH draufgeklickt, mir dann aber gedacht, dass ich – sollte ich in den Genuss dieser Show live kommen – die Magie dann eben tatsächlich dort zum ersten Mal erleben will, um mich dort eben in diesem Moment ent- und verführen zu lassen. Allerdings wurde ja im Laufe der Woche die Schließung der Show im September angekündigt und da meine nächste New York Reise (hoffenlich) “erst” im März 2018 statt finden wird, werde ich es verpassen müssen, leider. Also stellt sich mir jetzt nur noch die Frage: erst den/die/das Bootleg angucken und dnan hartcore Krieg und Frieden lesen oder andersrum?

Was habt ihr vor am Wochenende? Musikhören? Lesen? Vielleicht geht ihr ins Theater und gucke eine der vielen Open-Air-Vorstellungen an, die gerade noch überall laufen?

 

 

5 Things I am looking forward to…

…doing once I handed in my MA thesis

I have talked about my MA thesis on here before, but now that it’s like around 5.5 weeks before I have to hand in that bad boy (or girl, haven’t decided yet) on June 1st my motivational list featuring ALL the amazing things I’ll do once I have this thesis finished grows. And I though it’d be fun to share. Especially since I guess there are a couple of things on there that only SOUND really attractive right now but won’t be anymore the moment I officially had time for them – the procrastination-witch probably makes them sound soooo good, then.

  1. watching the 5th season of Homeland. During the first two seasons I was like a die-hard fan of that show. Wasn’t too sure about the third and even more the fourth season then. Anyways – the 5th season is set in Berlin and it’s airing in German right now so basically everybody and their dog is watching it. I am not. Because I’m saving it. The fact that it basically will be summer once I’ve handed in the thesis won’t stop me.
  2. getting back into translating. The last thing I translated was Ryan Scott Oliver’s “Leave Luanne” for the last installment of schreib:maschine mid-March. Since then I’ve been riding my bike belting out German translations to one specific song, realizing that I’m neither a tenor nor a soprano (who knew? Well….I did!). And there’s a whole show waiting to be translated.
  3. cleaning, tidying up and purging – well, that might be a thing the procrastination-witch makes sound VERY attractive. But I have the feeling in case I have to move this summer I’ll happy about every box of books that I don’t have to move. Very, very happy. And maybe I’ll read Marie Kondo’s hit-book and get on the very hip minimalist-band waggon?
  4. making more of the last months of my BahnCard100. Since I have been a long-distance-commuter between Berlin and Leipzig for the last four semesters I have this very handy thing called BahnCard100 which entitles you to go on basically ANY train in Germany free of charge – because you paid for it in advance. It’s like a train flatrate. And I have placed to go this summer because I want to see all my friends and acquaintances perform in their summer shows. And I kind of decided I want to pay a return-visit to Lotte in Wetzlar since I’m REALLY up for a good cry and listening to the CD just doesn’t fix that. 😉
  5. Looking forward to the things that might come up. Or not. As of today my future is not set. I don’t know what I’ll be doing come fall. And I really try not to be too stressed out about that. Let’s see if that works.

5.5 more weeks. Good lord, time flies. I can’t wait to hand it in but at the same time I really don’t want to…Aaaaarg.

#12v12 April

In nächster Zeit stehen sowieso ein paar deutsche Posts hier an und da hab ich mir gedacht, fange ich doch gleich mal an mit etwas, was eigentlich “dazugehört”. #12v12 ist ein ziemliclh lustiger Ding auf Instagram, bei dem einige von mir verfolgten Blogger_innen immer wieder mitmachen, ob es nun die hochverehrten Kulturfritzen sind (die jetzt tatsächlich seit neuestem Plural sind!) oder Ella von Ringelmiez. “Konzept” dieses Hashtags ist es, einmal im Monat – nämlich am 12. – 12 Bilder aus seinem manchmal furchtbar langweiligen, manchmal ganz aufregenden Alltag zu teilen. Ich habe das in diesem Jahr im Januar zum ersten Mal gemacht, dann auch im Februar – im März nicht, wenn ich mich richtig erinnere. Eigentlich ist der Plan dann auch, das ganze zu ‘verbloggen’ – ein Fakt, den ich bisher geflissentlich übersehen habe. Ok, ignoriert. Ich habe ihn ignoriert. 😉

Diesmal will ich es aber machen, wenn auch mit einem Tag Verspätung….

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Nachdem mein Montag mehr oder weniger damit zu Ende gegangen war, dass ich ENDLICH mein Tuch aus dem tollen Wollmeisen-Garn “Blend” fertig gestrickt habe, fing mein Dienstag damit an, ebenso ENDLICH ein Paar Socken fertig zu machen, die schon viel zu lange auf den Nadeln rumgehangen haben (ich kann immer nur eine Sache gleichzeitig stricken, ist mir dabei wieder aufgefallen). Das ist also Paar Nr. 17 meines #52pairsin2016-Projekts. Ich bin froh, dass sie fertig sind!

Da ich momentan so richtig durchstarte, was meine Masterarbeit angeht (zumindest rede ich mir das erfolgreich ein….), gab es dann sehr viele Bilder, die irgendwie mit Papier oder so zu tun hatten. Meine To-Do-Liste und ein Teil des Inhaltsverzeichnis’ eines der Bücher, über die ich mich am nachhaltigsten freue: Meiner Mutter hat mir das “Oxford Handbook of Sondheim Studies” (tatsächlich!) zu meinem 24. Geburtstag geschenkt, nachdem ich es mir gewünscht habe – damit ist es sozusagen Teil einer Reihe ungewöhnlicher Bücher, die sie mir zu Geburtstagen schenkte und die damit begann, dass ich zu meinem 14. Geburtstag meinen bis heute heißgeliebten Stowasser bekam.

Mein “Arbeitsplatz”für den gestrigen Tag war dann mein Stammplatz in der Bibliothek des Instituts für Theaterwissenschaft der FU Berlin, wo ich immerhin 4 Jahre studiert habe (3 Jahre BA und ein Jahr MA Tanzwissenschaft) und wo ich seit drei Jahren als studentische Hilfskraft beschäftigt bin. Und falls sich jemand fragt, wie ich mich motiviere tatsächlich zu schreiben: a) das frage ich mich auch und b) Witze machen. Viele. (höhöhö)

Wer viel denkt, muss sich auch bewegen – nachmittags ging’s mit dem Rad von Dahlem nach Schöneberg, wo ich zum Kaffee mit Musical-“Urgestein” und -Mensch der ersten Stunde Eric Lee Johnson verabredet war. Es ist immer großartig mit Eric nicht nur, aber auch weil er so viele tolle Geschichten hat darüber, wie Musical in den 80ern und 90ern in Deutschland war. (von denen er einige bestimmt auch bei seiner Solo-Show Ende Mai erzählen wird….)

Zuhause habe ich dann – vor meinem Abendessen, das wie eigentlich jeden Tag aus einem großen Salat bestandt – in mein Konto bei foodassembly.com reingeschaut, weil ‘meine’ Assembly einen neuen Verkauft für die Verteilung nächste Woche gestartet hat. Ich glaube, bis es wieder wirklich gute Sachen für mich gibt, die ich auch esse, muss ich aber leider noch ein bisschen warten…. 😦

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Ich bin eine Chaotin und da stehe ich zu, deshalb habe ich auch dieses Bild gepostet, mit vielen Fädchen, viel zu vielen Stricknadeln und zwei angefangenen Socken auf der aktuellen Ausgabe der Women’s Health, die auf dem Sofa rumlag. Habe ich nicht weiter oben gesagt, dass ich nur eine Sache gleichzeitig bearbeiten kann, stricktechnisch? Richtig! Aber die gelbe Socke ist so kompliziert mit so einem extremen Zopfmuster (es sind die Professor Higgins-Socken), dass ich noch eine mindless Alternative brauche fürs Fernsehen, Freundetreffen oder so.

Zuletzt bin ich immer wieder und immer noch beindruckt von meine Schallzahnbürste. Weil ich die erste Zeit in München war mit ihr und das Glas nicht dabei hatte, komme ich erst jetzt in den Genuss, sie über Induktion (zumindest glaube ich das) in dem Zahnputzglas laden zu lassen. Ein Wunder der Technik! Und dann zu Abschluss noch: Mein Foamroller! Ich habe viel mit Verspannungen vom unteren Rücken abwärts zu tun und das Ding (gemeinsam mit so einem kleinen, harten Ball, der quasi dazugehört, und den ich “Sohn Satans” getauft habe) ist unglaublich dafür! Yay!

On what kept me from blogging

aka what I prioritized over blogging over the last couple of months

Folks! I’ve been absent on here, right? While I have been posting on the Theaterkind-facebook-page kind of regularly – on here there wasn’t all too much going on except for the odd #MusicMonday post here and there.

Clearly I haven’t been blogging, but: What have I been up to instead? Here’s the top list of what I prioritized over blogging.

Interning – many of you will know that I spent January and February living and interning in Munich. While I had a cool time in the theatre and within the production and I learned a lot about myself and how I want to work it was also cold and grey and snowy and….well…let’s say, my energy level was low. 🙂

Back in Berlin and facing all the stuff I had been postponing (including ALL the coffees with ALL of the Berlin based friends…) and BOOM I got sick. For two weeks straight. And I hated it. For the first week I could not even sit at my desk for half an hour.

Procrastinating. That sounds weird, right? I mean: isn’t blogging basically a form of procrastinating? It’s a fabulous way to spend time on things you shouldn’t be spending time on because other things are more important, right? When I sit in front of my computer because I REALLY should do stuff (e.g. working on my MA thesis which I have to hand in exactly two months from today) I really don’t like to do stuff. Can anyone figure out what I could possibly mean by that? Who wants to get stuff done when you could just watch a useless tutorial on youtube? Or what other people eat on a ‘usual’ day. Been there, done that – don’t judge.

Knitting. I am not even embarrassed. I really like knitting. In the end of 2015 I decided to knit 52 pairs of socks in 2016 (that project has its own hashtag on instagram…#52pairsin2016) and that is timeconsuming.

No ideas. Yep, I promised you (sort of) a comment on the things happening wth Stage Entertainment. And I could type up a little something about the work I presented at both the most recent Schreib:maschine and the one before that, but other than that? HELP me and feed me ideas? I could write a lot about knitting I must admit and maybe I’ll do that as an off-topic post, but…PLEASE! 😀

What We Must Watch on Valentine’s Day

As the enternal single girl I am (no milkshare brought boys to the yard so far….) every year Valentine’s Day is a very special day of the year.

And by ‘special’ I mean: I can’t decide if I just don’t wanna care in the first place or I’m just so depressed so that I pretend to not care….oh BOY!

Anyway, over the last couple of days a number of videos hit the good ol’ Youtube and while I was watching some of them I was all like: Yup, that’s gotta be Valentine’s potential. And here we go….

  1. This might actually be my favourite. I saw Jessica Vosk go on as Marian in Bridges of Madison County for the first time back in 2014 and now she brings down the house (and all of the guards…) with this AMAZING mash-up.
    https://www.youtube.com/watch?v=JXj8gFFEpow
  2. Basically I just clicked the video out of habit and I have been a long-term lover of that song anyway. It’d take a lot to get more sad than that, right?
    https://www.youtube.com/watch?v=92dN4cHRCY4
  3. With this one I go through phases of non-stop-listening and then not listening for a while and repeat from the beginning. Seriously? Andi Alhadeff!
    https://www.youtube.com/watch?v=8SMPZXz7Q4I
  4. It all fades away. There are simply no more words.
    https://www.youtube.com/watch?v=UVEkCujOHkg
  5. Start all over again. 🙂 But don’t ever forget:
    https://www.youtube.com/watch?v=4GoGVwGkIzo

Happy Valentine’s Day, Ladies and Gentlemen!

P.S.: Two years ago I published another post honouring this date. It was about dysfunctional couples on musical theatre stages. Enjoy! 😉

#theaterkindtakesUK …

… First Stop: Brighton

(the one in which I ramble on and on about workout-pants and food)

I’ll start off my more in depth series about my recent road trip with the first stop of the UK portion of our trip, mostly because I want to put both of our short stays in Belgium together in the end of this series.

As I mentioned in my first post last week we arrived in Brighton around 9:30pm with raining pouring down – but we pretty muchDSCN1075 found a parking spot right in front of our AirBnb (which we booked like a week in advance after I’d found out that the camping site wouldn’t take us with an arrival past 8pm) which was not only very handy, but almost glorious.

We were greeted by our host and settle in our ‘home’ for the next two nights – a very cozy room on the top floor (kind of a former attic). Our hosts we super accomodating and even had parking permits for us to put in the car and maps – my Mom and I love us some maps….

Anyway – the next morning we were up bright and early (time difference! I’m very sensitive to that – I’m that person that is put off by daylight-saving for days!) and I went for a quick run down to the beach, along said beach for a while and then back up. ‘Up’ because Brighton is HILLY. I definitely learned that the hard way when I got lost during my run and found me running back on the same road I took down to the sea – and by “down” I mean DOWN!

After my run and a shower we had one of the coziest breakfasts ever in our room, during this trip I’ve developed a very extensive muesli-habit with ALL the ingredients and I’ve sticked to it up until today. At some point in the morning – probably around 10 we left our place and I took my mother to the sea – that’s one of the things I liked about running right the morning after you’ve arrived somewhere: you explore the area and in a very weird way I always consider myself a pro after that….

DSC_0056Basically when you went straight ahead from our Airbnb-place down to the sea you’d be more or less at the old pier I fell in love 10 years ago when the host family I was staying with for a part of my school trip in 8th grade took me along with their girls down to Brighton from London to celebrate their wedding anniversary. I guess I’ve always had a heart for old and broken stuff. We took a nice walk (wait for the other posts about that trip….that walk-thing will be a pattern…) along the beach to the pier and from there we turned towards the lanes – not without a quick stoll around the temple about which I’ve always kept telling one of my favourite memories from the trip down to Brighton 10 years ago when my host-mum asked when (when we were passing the temple in the car): “Lisanne, it looks like the Taj Mahal, doesn’t it?” Me: “Mmmh….I’m not too sure….” She: “LISANNE! Say it looks like Taj Mahal!” Me: “Yes, it looks like Taj Mahal.” Very funny.

The nerds we are we – of course took ALL the pictures of the temple from the outside, but didn’t go inside, because we turned more towards the lanes where we mostly did some window shopping except for when I walked into a Sweaty Betty store and left (quite a while later) with two pairs of workout-pants and with a ridiculous amount of money less in my bank account. The story behind that is that I’d been in the market as you say for a second pair of 3/4-length workout-pants and a long pair. I have this amazing pair of Lululemon DSC_0064Wonder-Under Crops which I love, and I was planning to buy a second pair plus a full-length pair since one pair of cropped pants isn’t really cutting it with my workout-schedule, if you know what I mean…So now Sweaty Betty instead. What really got me into the pants I bought was the fact that they both are reversible – so you basically get four styles in two pairs of pants. And especially the long pair came in very handy for long drives and short flights like the one I took to Vienna in the beginning of September (because on flights I do not proper pants. no way.). Anyway….as with most workout-clothes-stores I could have bought the whole store, because how pretty is all this clothing and I actually need a lot (the amount of workout-socks I own is ridiculous and still from time to time I’ll end up not having fresh socks to wear, oh well…). Enough of that workout-talk here, this is not the place. No.

My Mom was very much into the thought of having proper Fish and Chips which we got for her in a restaurant near the pier (Harry Ramsden’s) I found when I googled Best Fish and Chips in Brighton when I sat in front of a Itsu with my green smoothie across from a Boots and took advantage of the free Boots-Wifi.

After lunch we went a little more back up, away from the sea. I’d done some research beforehand and found a (what appears to be) independent health food store where I wanted to stock up on sugar free Provamel soya-yoghurt (#excitingtimes!) and took some time to go through ALL the raw snack-bars in order to find new things. Infinity Foods is located in the North Laine, an area that has gone from “slum” to hipster. There was an incredible amount of people, but Infinity Foods was probably the second best health store in went into in the UK – the best one being the one and only Whole Foods we tracked down in London. I stocked up on my favourite soya-yoghurt and bought a bit of the Coyo coconut yoghurt (which had me in awe a few days later….it was amazing, I’m in LOVE, everyone in the UK, go out and splurge and buy youself one of those! Right now!).

DSC_0075On our walk back to the place we stopped for a coffee up at Seven Dials (a kinda fancy roundabout close to our Airbnb) in a small coffee shop called Maple Café. Sadly they did not have a restroom when I was in desperate need of one, but they had vegan flapjacks and I can only tell you that I’ve developed a love for this stuff – I’ll have to try out all these flapjack-gone-“healthy” recipies on the internet (without refined sugar and stuff…). Plus the girls working there were AMAZING! When I went inside to pay for our coffies we chatted for a bit and I told them we’d be going to St. Ives the next day and one of the girls gave us a couple of recommendations because she said she was caming there every year! What a funny coincidence, right?

And because we are just as boring as we are we went home around 5:30pm and just chilled in the room, making dinner and stuff.

As I’m typing this this day seems pretty boring and random to me, but it was a great relaxed start for the UK portion of our trip. I swear.

Next week I’ll hopefully be back with a post about our four nights at a camping site near St. Ives, Cornwall.

Links and Recommendations:

If you don’t have too much time I’d say skip the lanes and head to North Laine. 🙂

Our lovely AirBnb-Place with all the warmest recommendations.

Sweaty Betty for the sporty female among you.

For good coffee and nice people in a not too crowded place: Maple Café

For the health-nuggets among you: Infinity Foods

On why it’s okay…

….to splurge on theatre tickets (once in a while)

People who know me, know that I like a good old splurge once in a while.

It can be a handbag, a lipstick or an expensive item of clothing (I might have bought a pair of Italian wool pants a couple of years ago for MUCH too much money and most of what they’ve done was hanging around my closet, because they are now 2 sizes too big and I’m too lazy to take them to the tailor…) – but more often than not it’s about theatre.

Even though I just recently typed up a post about how to see Broadway shows without spending a fortune, I’ve left a TON of money over there, mostly because I get obsessed with shows easily and when I’m there and they are blockbusters and I want to see them I buy tickets in advance (hello If/Then, Bridges of Madison County – I’m talking about you!). And just recently I’ve purchased West End tickets and it hurt a little bit – mostly because I was too worried a) I wouldn’t be able to see Gypsy otherwise and b) wouldn’t be able to take my Mom to Billy Elliot. Plus: When you’re in London for 1.5 days and your last visit was 10 years ago when you were pretty much a kid anyways you don’t wanna spent your day in Rush Lines, do you?

But regardless of how much money I’ve spent on theatre ticketd abroad, I’m rather conscious about my theatre spending habits when I’m home. Party because I HAVE to be otherwise I wouldn’t be even close to be able to afford all the things I get to see – for this year it has been around 70 nights out seeing productions and it’s September. Even in the unusual event of going to see a show produced by Stage Entertainment I’m trying to wait for the big discounts and hunt down the best bagains – there might have been even some occasions in which I’ve stayed up for the sole purpose of getting the best bargain-tickets for a production some time last year.

I LOVE discounts and bargains. I think everyone does, but – and that’s gonna be my point for today – it’s also okay to splurge on tickets once in a while. It’s okay that – if you really want to see a show – you pay good money for it, it really is. If you know it maybe is your “big thing” of the year or it’s on a vacation or a holiday or something. Or maybe it just features an actor / a singer you’re the TOTAL fangirl for.

I’m not really sure why most people understand that it is okay to pay a lot of money to see like Madonna or Taylor Swift live on tour, but not for theatre.

If you are a not too frequent goer and you can afford it, go ahead, spend your money on theatre – it’s one of the best things to spend it on, really. If you can’t afford it, look at ALL the discounts, because even then theatre is a good thing to spend money on.

In my small little naive Theaterkind-world.