Month: January 2014

Warum nicht leben?!

(sorry, no English version today, because I’ll like a newspaper article from a German newspaper)

Das ist der Titel eines kleinen Films, den eine Freundin von mir gemacht hat und den ich neulich endlich einmal angesehen habe. Und eigentlich ist der das genaue Gegenteil dieses Posts hier, der mit Sterben zu tun hat.

Eigentlich ist ein Parameter des (beruflichen) Erwachsenwerdens, dass Menschen sterben, die man gekannt hat. Deren Inszenierungen man gesehen hat, die man auf Bühnen erlebt hat und mit denen man vielleicht zusammengearbeitet hat. Und auch in der Familie heißt Erwachsenwerden, dass man so alt ist, dass andere Menschen noch älter sind, dass sie sterben. Und das ist traurig.

Am Montag gab das GRIPS Theater, in dem ich damals mit 18 Jahren meine erste Dramaturgiehospitanz anfing, ein Jahr später folgte eine zweite, dann eine Assistenz und dann eine Regieassistenz, bekannt, dass Franziska Steiof, eine für das Haus sehr wichtige Regisseurin und Theatermacherin vor inzwischen knapp einer Woche aus dem Leben gegangen sei. Ich hatte leider nie das Glück, mit ihr zusammenzuarbeiten, zweimal aber parallel mit ihr am Haus zu sein und ich habe inzwischen einige ihrer Arbeiten gesehen. Die, die mich im Nachhinein am meisten beeindruckt hat, war Rosa – eine Art Biographie-Musical über Rosa Luxemburg, das mich so geprägt hat, dass ich inzwischen die Gesamtausgabe von Rosas Briefen besitze und ein von ihr geprägtes Theaterstück schrieb vor zwei Jahren (lasst uns darüber lieber nicht mehr reden). Ebenso ist es aber auch mit So Lonely, in dem sie dieser ersten Liebe (vor allem des Jungen) eine so beeindruckende Materialität gibt, dass es auf der leeren Bühne des Saals im Podewil gleichzeitig unendlich erdrückend und erhebend ist.

Das letzte Mal, dass ich über sie etwas gehört habe, fand Anfang Dezember am Telefon statt. Eine Kollegin, die ich eine Woche später in Kiel treffen sollte, rief mich an und sagte, dass Franziska, die uns einen Workshop zu analytischer Fragetechnik geben sollte, aus privaten Gründen abgesagt habe. Ich kann mich erinnern, dass ich mich allein über die Erwähnung des Namens in meiner 22jährigen Naivität sehr gefreut habe (“Haha! Den Namen kenn’ ich!”) und als ich dann die Gründe für die Absage erfahren habe, war ich natürlich betroffen.

Nun ist also auch Franziska von uns gegangen.

Lasst uns hoffen, dass es wieder solche Regisseurinnen geben wird, die auf eine Art politisch sind, ohne Hammer und ohne Hau-drauf-Mentalität.

In deren Inszenierungen es auf eine angenehme Art um Menschen geht, um ihre Probleme und ihre Politizität.

Und weil andere Menschen sehr viel besser sind im Nachruf-Schreiben als ich, verlinke ich euch den Nachruf von Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung hier.

Music Monday … This Is Not Over Yet

Yes. I’m sorry for all of this Jason Robert Brown craziness on Music Mondays. A little bit.

Because here again we get a great song (actually two…the wonders of Tonys!) with a great performance from Parade, a great piece of musical theatre. (And JRB won a Tony for this score. Being 28 years old. I’m very jealous) And This Is Not Over Yet has just escorted me through a lot of time now and it’s one of my favourite songs from the score.

What do we want more for Music Mondays?
It even has some kind of drive you need to conquer Mondays, right?

What’s your tune of the day?

My Week #22, Jan 19th – 25th

Well, it’s not veeeery interesting this week because it was not very theatrical, but still…

what I saw
nothing. like, really – in fact I watched some Youtube (like the Russian Homophobia Video….) and some episodes of the second season of Gilmore Girls, because they never get old. Yesterday I watched “Clash by Night” with a friend and now I finally get this foreshadowing-reference-thingy going on in Smash season 2 ep 1.

what I read    
reading for class and even that didn’t REALLY happen. But somehow I have the feeling that I need to do some private reading again.

what I listened to
Parade is still pretty much all over my Playlists. Turns out that Drew Gasparini’s I Could Use a Drink is a really good listen while driving.

what I bought 
a hair dryer. and a new mattress. that sounds weird, but some things just have to be done.

what I did  
again, criminal dinner entertainment. A lot of working in the office because we have a conference to prepare. I worked out.

where I travelled
to my office. and while doing that also to Sibiria because our heating was kind off….and Berlin is FREEZING cold right now.

January is almost over!
What are your plans for the last week of the first month? 

Creative Protest

I think this might be the start to a new little series for Favourite Fridays….Reasons why I love (musical) theatre. Okay, I just recently shared my Top 5 Reasons, but my love for theatre is much more vital than any Top 5 List could ever do justice, so I thought a little snippet of love here and there could be just the right thing to do. (and, yes, it gives me time to cover favourite fridays until this crazy time before the first annual conference of the research project I work for happend….Curious about that? Head over to www.applied-theatre.org for more information!)

So, here is the first snippet of why I love theatre (people) so much. Look at this piece of musical art protest!

I’d be glad if you shared some of your love for theatre with me!

Plus: How many Broadway-people can you identify?

What’s your favourite part of the video?

Theatergucken als Ich // Watching Theatre as Myself

(for the English version scroll down, please….)

Das Theater Heilbronn hat zu einer Blogparade zu Theater aufgerufen. Recht allgemein, was ist Theater für jeden einzelnen, warum gehen wir hin oder auch nicht.

Ich bin – wie wahrscheinlich viele Theatermenschen da draußen – gleichermaßen eine Theaterdenkerin und eine Theatermacherin. Jedenfalls soll das einmal der Fall sein, wenn ich einmal wirklich ein ‘ausgewachsener’ Theatermensch bin. Im Sommer 2013 habe ich nach drei Jahren Studium meine Bachelorarbeit in Theaterwissenschaft abgegeben und inzwischen habe ich fast das erste Master-Semester Tanzwissenschaft abgeschlossen. Im Herbst möchte ich am liebsten noch ein zweites Masterstudium anfangen und wenn ich Glück habe, können wir dann in zweieinhalb Jahren noch einmal über ‘ausgewachsen’ sprechen….Jetzt gerade bin ich weder das eine noch das andere wirklich professionell – und gerade was die Theorie angeht bezweifle ich doch, dass ich einmal eine echte Theaterwissenschaftlerin werde. Und momentan mache ich noch nicht einmal professionell Theater auf eine kreative Art, versteht sich, aktiv. Natürlich denke ich und versuche ein paar Konzepte zu entwickeln (nicht zuletzt auch für Aufnahmeprüfungen…) – aber im Grunde bin ich weit davon entfernt auf irgendeine Art und Weise meinen Lebensunterhalt mit dem Theatermachen zu verdienen. (und momentan finde ich mein Assistentendasein auf den verschiedenen Ebenen ganz spannend)

Aber ich bin es als das, was ich bin, gewöhnt ins Theater zu gehen und Menschen dabei zuzusehen, wie sie etwas tun. Ich bin es gewöhnt irgendwohin zu gehen, neben fremden Menschen zu sitzen, das Licht ausgehen und die Vorstellung anfangen zu sehen (manchmal fängt auch erst die Vorstellung an und dann geht das Licht aus….was in manchen Zuschauerköpfen noch nicht angekommen zu sein scheint).
Ich gehe also hin und spreche danach drüber.
So funktioniere ich, schon immer, und das ist auch eigentlich das ziemlich einzige, was ich wirklich gut kann. Und das ist das, was mir irgendwann einmal meine Miete zahlen wird – hoffentlich. Und deshalb dachte ich, dass es eine gute Idee wäre einmal darüber zu schreiben, wie ich Theater sehe und darüber nachdenke.

Neulich, als wir Tanzwissenschafts-Erstis unsere Gespräche mit den Choreograph_innen hatten, über die wir unsere Texte im Rahmen des TanzTage-Festivals geschrieben haben, haben mich ‘meine’ beiden gefragt, ob ich denn die zweite Vorstellung ihrer Arbeit noch gesehen hätte. Oder während der Vorstellung mitgeschrieben hätte.
Die Antwort zu beidem ist: Nein. Und ich war auch nicht in der Generalprobe.

Wenn ich über Theater schreiben soll, mag ich das Risiko. Ich mag das Risiko etwas zu sehen und danach eine Sprache für das, was ich einmal gesehen habe, finden zu müssen.
Unsicherheit kann ziemlich produktiv sein. Für’s Schreiben und Denken.

Natürlich habe ich die Aufführungen, über die ich meine Bachelor-Arbeit geschrieben habe, mehrfach gesehen. Die eine dreimal im Verlauf von vier Monaten und die andere zweimal über drei Jahre verteilt und einige Stellen dann noch mehrfach auf der DVD, die ich vom Theater bekommen habe – aber das vor allem, um Details nachzusehen.

Als ich vor ungefähr dreieinhalb Jahren mein Studium am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin angefangen habe, hat Erika Fischer-Lichte (Prof. Dr. Dr. h.c.) zu uns unwissenden Erstis gesagt, dass sie von uns erwarte, dass wir zwei- bis viermal pro Woche ins Theater gingen. Und obwohl ich im ersten Semester einen vollen Terminkalender hatte mit dem Studium (und dem Erlernen einer neuen Sprache mit einer komplett neuen Schrift), einer Hospitanz und der Arbeit, habe ich Fi-Li’s Anweisung durchaus befolgt und ich habe viel gesehen – vor allem in der Oper. Und bis heute gibt es immer wieder Phasen, in denen ich zwischen drei- und fünfmal pro Woche im Theater bin. Ich habe also sehr intensiv Menschen auf Bühnen gesehen – in den Vorstellungen, die ich besucht habe, und während meiner Dramaturgie-Hospitanz am Grips Theater. Wenn ich damals also nicht schon ans Theater gewöhnt gewesen wäre, wäre ich es spätestens dann gewesen.

Für mich besteht das Ansehen einer Vorstellung aus der richtigen Balance zwischen Ganz-Genau-Hinsehen und Gedanken-Schweifen-Lassen. Und es geht nicht darum, die Intentionen des Regisseurs zu erkennen (jedenfalls nicht primär), sondern viel mehr darum, was die Aufführung mir erzählt. Während ich eine Aufführung ansehe, geht es sehr viel um mich und wie diese Aufführung für mich ihren Sinn und ihre Geschichte (wie auch immer die geartet sein mag) entfaltet. Natürlich bezogen auf den Diskurs und Hinweise, die mir gegeben werden während der Aufführung, aber – wie könnte ich überhaupt jemals herausfinden, wo der Sinn einer Aufführung bei einer anderen Person (dem Regisseur) liegt?
Und im Grunde ist es das, was das Ansehen von Aufführungen zum Spaß werden lässt.
Eine Mischung aus dem Beobachten anderer Leute dabei, wie sie Dinge tun und dem gleichzeitigen Eintauchen in sich selbst. All das, was man – bewusst oder unbewusst – weiß, abzurufen, um Verbindungen zu knüpfen. Diese Verbindung zwischen Innen und Außen fasziniert mich so am Theater.
Das ist die ‘Magie’ des Theaters, auch wenn ich als eine Art ‘professionelle Zuschauerin’ (und das ist im Grunde, was wir Theatermenschen sind) und als jemand, der in verschiedenen Bereichen des Theaters gearbeitet hat, sagen kann, dass Theater mit Magie recht wenig zu tun hat und ich deshalb auch eher ungern dieses Wort benutze.
Aber das ist es, was mich überhaupt erst zum Theater gebracht hat (oder: mich bei der Stange gehalten hat). Ich denke gerne und in der Schule mochte ich die Textaufgaben in Mathe immer gerne. Und im Grunde ist Zugucken im Theater wie eine solche Textaufgabe.

Es geht doch irgendwie um denken und darum, das richtig Puzzleteil zu finden, das alles andere an seinen Platz fallen lässt. Zumindest in den besten Fällen.

(Ich habe im letzten Jahr einen Beitrag zu einer anderen Blogparade über mein ultimatives Theatererlebnis geschrieben, was dazu führte, dass ich heute da bin, wo ich bin und so genau weiß, was ich einmal sein möchte. Hier ist der Link zum Artikel: Theatergeburtstag)

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The theatre of Heilbronn, Germany, recently launched their latest Blogparade about – yeah, right – theatre. As far as I understand they ask bloggers to write about what theatre means to them in a rather general way.

I am – probably just as so many theatre people out there – a thinker as well as a creator of theatre (at least I want to be when I’m all grown up). I spend my three undergrad years at university majoring in theatre studies (as we all know….I know) and for now I’m continuing my grad studies in dance studies. I’m not a “professional” theatre scholar nor will I ever be as far as I can imagine. And right now I’m not even a professional theatre creative. Of course, I’m thinking and I try to develop certain things – but I am far, far away from any kind of supporting myself financially by doing that. (for now I’ okay with that assisting-thing….)

But I am used to go and watch people perform. I am used to go somewhere, sit next to other people, see the lights fading out and the performance starting (sometimes the performance begins with the lights still on….why not? So many people don’t seem to realize….).
I can just go and watch and talk about it afterwards.
That’s how I roll, that’s pretty much one of the only things I can do.
And that’s – hopefully – what will pay my bills one day. So I thought taking you with me, writing about how I watch a performance would be actually a nice idea.

The other day when we dance studies people went to have a special talkback with the choreographers of the pieces we wrote about the choreographers of ‘my’ piece asked me whether I had seen the second performance they did the day after the premiere or took notes while actually sitting in the auditorium during the performance.
The thing is I haven’t. I didn’t even attend the dress rehearsal.

When it comes to theatre and writing about it I love the risk. I love the feeling of seeing something and then find a language for that afterwards.
After the impression of having seen it just once.
Uncertainty plays a big role in that feeling.

Of course, when I wrote my BA thesis I saw the performances I wrote about serveral times. The one three times over the course of 4 months and the other one twice in almost 3 years and I got the DVD from the theatre to watch some sequences over and over again. (that’s sounds weirder than it was, I swear!) But that was primarily for details and checking back on them.

When I first started my BA studies Erika Fischer-Lichte who by that time was the director of the theatre studies department of my university told us freshmen that she expected us to spend 2 to 4 nights of the week at the theatre, seeing performances. Although I had a though schedule this first year with studying (and learning a language with a completely new sign system) and interning and working I pretty much followed Mrs. Fischer-Lichte’s expectation. I saw a lot, especially opera. I watched people perform – plus I watched them in my internship with the artistic management department of Grips Theater Berlin that days. If I hadn’t been used to watching performances by then I would have been afterwards.

For me watching performances is about the right balance of paying attention and letting go. And it’s not about finding out what the director’s intentions were. It’s about finding out what the direction tells you. Watching a performance is so much about you and how it makes sense to you. Of course, in a rather general way, but still – how could I even find out what makes sense to another person?
And basically that’s what is fun about watching performances. It’s watching other people perform and doing stuff and at the same time access most of what you know – consciously or unconsciously – and feeling connections being made inside of you.
It’s the connection of outside and inside and watching and thinking I’m very attracted to.
It’s like taking the pictures you see in and bringing the thoughts out of you.
And for me that’s the ‘magic’ of theatre.
(I don’t like talking about magic because I – as someone who spend 3 years studying theorie and working in actual theatres – know there’s not much magic and as soon as you start watching as a ‘professional’ viewer, and that’s after all what we theatre people are, there’s not much magic about theatre)
That’s what brought made me getting into theatre in the first place. I love thinking and as a child I’ve always loved math problems and the way I watch theatre is a little bit like approaching math problems.

It’s about thinking and finding the piece making everything just fall into place. (in the best cases at least….)

Music Monday … TwentySomething

I LOVE Kerrigan and Lowdermilk’s music and I really wonder why I haven’t featured them in my Music Monday series already! I did feature their album Kerrigan-Lowdermilk Live in my Top 5 (Musical Theatre) Recordings of 2013 though. TwentySomething is a song not included on the album and as you can tell from the publishing date on Youtube it’s a rather ‘old’ song. I know that when I first got hooked by their music it was that song which played on my computer for hours! I remeber (or maybe I just make that up) spending complete Sundays listening to that song. – Yes, as my regular readers already can tell I’m getting quite easily obsessed with some things….

Anyway….I simply LOVE how that the beat suddenly get really intense about halfway through the song.

And I mean: Caissie Levy.

What are you listening to today?

My Week #21, Jan 12th – 18th

so, this is my second weekly recap of the year. Not that many interesting things, but still….

what I saw
a very weird thing at HAU I was made to see by the teachers of my MA programme. When I drove there with my car it got relocated because apparently I am too stupid to read signs, yes. Well. And this morning I watched A Chorus Line with my mother.

what I read    
I made it! I did my assigned reading! About dancing and politics. Or moving and politics. Or something in between. It was nice.

what I listened to
It’s still the time of the 90ies musicals. Yay. I’m still not over Parade (note the insider joke which in fact isn’t even one…). And the era of Ragtime isn’t over (and yet, another one….!).

what I bought 
food. that my blazers are cleaned.

what I did  
managed one criminal dinner entertainment performance, yesterday. A nice one. The freshmen of the MA dance studies programme had a talkback stlyle thingy with the choreographers we wrote about. I worked. A lot, actually, because our frist annual conference is coming up soon (here’s a link to that!) and there are things to do…..

where I travelled
Berlin in oder to stick our posters to walls of university buildings.

I always have the feeling that January is by far the longest month of the year!
What about you?

Favourite Friday … What’s next? – Your Choice!

It’s a Friday night, I know.

And I’m sure I’m not gonna get too many answers but instead of a regular Favourite Friday post I thought I’d just ask YOU what you want to have on next for Favourite Friday posts?

So….any requests?
Things I TOTALLY need to write about?

Please let me know!
Happy weekend.

TanzTage Berlin – The Dance Studies Project

Yesterday was the final day of the dance festival TanzTage Berlin which was held at Sophiensaele and basically features works of young choreographers/dancers.

Since (we all know) I’m studying dance studies right now I have a class about writing about dance, it’s kind of a performance analysis class, but at the same time, not really. So we had this project in which everyone in this class needed to cover one performance in this festival, write a text for the next day and have it hung in the lobby of the venue. For the last night – which was yesterday – a kind of talk-back was scheduled: Us writers meeting the dancers/choreographers and talking about our texts. (and the performances, but mostly: our texts)

I was to write about a performance titled If it’s Fun by Lee Meir and Maya Weinberg. (you can find the full text I wrote about their performance below and I think the text even work in case you haven’t seen) – It was a nice performance, very unlike any ‘dance performance’ clearly marked as such and so was the talk. When we prepared for the talks our teacher told us that we should guide them more towards talking about the texts since they ALWAYS want to talk about their performances.
But we had a very nice talk about the text. And about the performance, of course – because that’s after all what I am and what I do, writing and talking about performances. I can do the text-thing, but a) I’m not entirely comfortable talking about my OWN text (as long as it’s someelse’s I’m totally fine) and b) if there is a performance to talk about, I prefer the performance to talk about. But I did it, yay, and it was nice – and yet not ground-breaking or anything.

Anyways….here we go, my text.

I’M BUSY!

It’s a little bit like entering my room at home.
It’s chaos in a very precise way, something that looks like chaos but in a very specific area of the room. And if you spend enough time looking at what you see, you’ll find a woman sitting at one end of the chaos-area.
Sewing pieces of a pizza together.
With a needle.
The chaos kind of looks like a garage sale. Or that thing children do: Spreading out a blanket wherever they think it would be good and putting some of their older toys for sale. It’s like an army of toys, dolls, puppets, some things looking like tools and right in front of the woman sewing the pizza there is a pile of books.
Old books.
Used books.

The other woman, not sewing the pizza, suddenly destroys the pile and the light on the audience-site of the room fades. There’s music playing – or maybe it was before, now there is a voice coming from one of these 90ies ghetto blasters, a male voice, telling us something, the sound is too low to understand properly.
They start to play with these books, they hold them close to their faces, the pages touching their ears, temples, foreheads, they shake the books as if they wanted to shake the words into their heads, onto the floor – out of the books. They wear them on top of their tops, on top of their shorts and leggings, on top of other books, the spine facing upwards, roof tiles on top of each other. They turn them around, the spines pressing against the women’s chests, the pages facing us, they stand up and press the books together in between their bodies. Books must touch books, pages must touch pages.
They start a conversation while flipping through the books, quoting from them from time to time, giving a discussion a new turn.

They don’t read.
They flip.
They play.

I am thinking about love as citizenship.
Have you ever thought about breaking a heart?
In a physical sense?

They stand up, carrying books, more books than actually could fit into a pair of arms, books fall and generate a soundtrack playing to the conversation they still have, louder, softer, we zoom in and zoom out of the discussion.
Again.
And again.
And again.

And they turn to the toys chaotically lined up. They talk about the objects, to the objects while moving with them, spinning them around.

This is a snake. It comes from a shoe. A shoe-snake!
This is bread. I could physically eat it.
But I won’t do that because I’m talking about it.

My ears decide who they want to listen to, whose voice will be much clearer than the backing vocals of murmuring and talking and shouting. Do they want to sell these things? The bread, the snake, the doll?
They start to pick up more things, more, more, more. Gloves, a rubber crocodile, a cardboard Christmas tree, a drying rack – they, everything, everyone, fall onto the floor on their way to where all these things are set to pile up.
And they pile up. They pile up in order to become a fortress.

The one who sewed together the pizza gets all dressed up by her colleague, decorated in a portrait painting kind of style. A beaded necklace, books as a pillow and as decoration in her hands, pink fabric to cover parts of her body over her already worn clothes.

As a child I used to stand there like this and tried to jump, one of them later tells us. She stands there, knees bended, her arms in front of her, head thrown back.

And somehow it becomes clear – they can’t sell their stuff at the garage sale or on blankets in driveways.
They can’t even leave it put up in that kind of chaotic manner.

They need their stuff.
To build their fortress.

In a physical sense.

Music Monday … I Could Be in Love With Someone Like You

Boy, this is a late Music Monday, folks! But I was just so occupied by work and more work and reading and more reading and feeling very grwon up when I brought two blazers to the dry-cleaner (yes, I’m that kind of girl – but now…..MUSIC MONDAY!

I posted that on my facebook page before, but I’m still so much into it that small facebook post is not doing it any justice. (and yes – my fan-girling over Norbert Leo Butz is not funny anymore)
But he’s great, right? He’s so great. This acting? And this crazy laugh in the beginning? Amazing.

And this song…it’s featured on Jason Robert Brown’s own CD (sung by him!) and I got that CD a good 5 years or so ago. It was in Last 5 Years before basically Brown’s ex-wife sued him for writing a thing about their marriage and then he replaced it with Shiksha Goddess. That’s what I understand of that case. But anyways…I always loved that song (along with Nothing in Common it was my favourite song) and then I found out that Butz was singing it on the live-recording of his performance at 54below and I heard him sing….and – good Lord! – I was trapped all over again.

What do you think? What were you listening to today?
What is your favourite Jason Robert Brown tune?
(I can’t stop writing about him. He’s just my absolute favourite composer for modern musical theatre.)